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Drei Generationen, eine Einheit - und alle profitieren

Drei Generationen, eine Einheit

Wir werden immer älter. Gegenüber 1870 hat sich die Lebenserwartung in Deutschland mehr als verdoppelt. Die durchschnittliche Lebenserwartung von Männern lag 2020 bei 78,9 Jahren, für Frauen sogar bei 83,6 Jahren. Diese zusätzliche Lebenszeit kommt nicht zuletzt unseren Kindern und Enkeln zugute. Denn die Rolle der Großeltern hat sich im Laufe der Zeit grundlegend verändert. Die Generationen stehen sich wieder näher. Immer mehr zeigt sich, dass zur Hauptfamilie auch Oma und Opa gehören.

Möglichst lange zu Hause bleiben

Viel Zeit mit seinen Enkeln verbringt man am besten in den eigenen vier Wänden. Hier kann man Lachen, Spielen und sogar Toben, ohne dass es jemanden stört. Um diesen Wunsch zu verwirklichen, muss die Wohnung den Bedürfnissen von Senioren angepasst werden. Treppenlifte für ein barrierefreies Leben sind die perfekte Lösung. Neben dem bekannten Treppenlift mit Sitz gibt es beispielsweise Plattform- und Hublifte, die Höhen bis zu drei Metern überwinden können. Je nach Anforderung der Treppenlift geplant und gefertigt und in Technik, Ausstattung und Design ganz auf die individuellen Bedürfnisse des Nutzers zugeschnitten werden.

Großeltern im Laufe der Jahrhunderte

Noch im 16. und 17. Jahrhundert wurden kaum zehn Prozent der Bevölkerung älter als 50 Jahre. Ihre Zeit mit Enkeln, so es sie überhaupt gab, dürfte also sehr gegrenzt gewesen sein. Im Laufe des 18. Jahrhunderts stieg die Lebenserwartung auf 60 Jahre und zugleich sank das Heiratsalter bei den Frauen, sodass die Großeltern bei der Geburt der ersten Enkel noch am Leben waren. Das 19. Jahrhundert wurde schließlich zum „Jahrhundert der Großeltern“, zumindest in der Literatur. Bilder und Beschreibungen erzählen von der gütigen Großmutter, die mit Häubchen auf dem Kopf in ihrem Ohrensessel saß und den Enkelkindern etwas vorlas. In Wirklichkeit gab es dieses Idealbild der perfekten Drei-Generationen-Familie zu der Zeit gar nicht. Es war vielmehr dem aufklärerischen Zeitgeist geschuldet. Die Großeltern waren plötzlich Symbol für Güte, Moral und Frömmigkeit. Goethe schwärmte in „Dichtung und Wahrheit“ von seinem Großvater in Frankfurt, der ihm das „Gefühl unverbrüchlichen Friedens und einer ewigen Dauer“ vermittelt hätte. Viktor Hugo berichtete von seiner „zärtlichen Liebe“ zu seinen Enkelkindern in seinem Buch „Die Kunst, ein Großvater zu sein“. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts schließlich kam es durch die kriegsbedingte Wohnungsnot zum Zusammenleben mehrerer Generationen an einem Ort. Auch auf dem Land lebten vermehrt nur noch Familienmitglieder zusammen, angestellte Landarbeiter gründeten einen eigenen Hausstand und wohnten nicht mehr wie bisher auf den Bauernhöfen. Großeltern erfuhren einen höheren Stellenwert, waren sie nun doch konkret in den Alltag ihrer Enkel eingebunden.
Gegen Ende des 20. Jahrhunderts änderte sich die Lage grundlegend. Die klassischen Arbeiterfamilien entstanden, die Großeltern lebten meist zwar noch im selben Ort, aber nicht mehr in derselben Wohnung.

An der innigen Beziehung zwischen Großeltern und Enkeln hat das nichts geändert. Im Gegenteil: Wenn es vonseiten der Eltern erlaubt wird, tun Großeltern alles für ihre Enkel. Sie betreuen und umsorgen sie mit Hingabe und Geduld. Sie schaffen diese tief wurzelnde Geborgenheit, die ein Kind sein Leben lang begleitet. Und Oma und Opa hält der Umgang mit den Enkeln jung und lebendig.

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