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Kochen mit den Enkeln: Drei Dinge, die man unbedingt beachten sollte

Kochen mit den Enkeln ist ein echtes Highlight. Nicht nur für uns Großeltern, sondern auch für die Enkel: Nämlich dann, wenn die Enkel aktiv beim Kochen und Vorbereiten helfen können, wird es zum Spaß für die ganze Familie. Aber damit auch die Kleinsten helfen können, sollten Großeltern ein paar Dinge beachten, damit das gemeinsame Kochen zu einem echten Highlight wird – sogar fürs ganze Leben!

Wie kocht man eigentlich und woraus wird Essen gemacht? Diese Frage begleitet alle, die irgendwann einmal Essen selber zubereiten müssen. Wer das schon in den frühen Jahren lernt, der hat es irgendwann leichter. Vor allem wissen wir, wie wichtig schon in der Kindheit die Prägung durch die Großeltern ist – vor allem beim Essen. „Das hat meine Oma schon so gekocht“ ist ein typischer Satz, den wir selbst im Alter immer wieder sagen. Deswegen ist es um so wichtiger für uns Großeltern, dass wir den Enkeln zeigen, wie Nahrungsmittel sich anfühlen, wie sie riechen, roh schmecken und wie sie sich verhalten, wenn man sie kocht.

Da die Eltern der Enkelkinder durch die Arbeit und andere Aufgaben immer weniger Zeit haben, um mit ihren Kindern zu kochen, sehen wir es als Großeltern quasi als unsere Aufgabe an, den Enkeln diese Kernkompetenz näher zu bringen. Das bedeutet dann auch, dass wir sie ein Messer in die Hand nehmen lassen. Oder den Fleischklopfer, um Schnitzel weich zu bekommen. Der Umgang mit solchen Werkzeugen muss gelernt werden. Dass Messer scharf sind und man sich damit verletzten kann, gehört allerdings auch zum Lernprozess – auch wenn der blutig sein kann. Aber mit einem Pflaster und Omas gutem Pusten ist der Schmerz schnell wieder vergessen.

Diese drei Dinge sollten Sie beachten, wenn Sie mit den Enkeln kochen. Und keine Angst, es geht hier nicht um den sicheren Stand oder das scharfe Messer!

  1. Lassen Sie die Enkel probieren. Egal ob Hackfleisch, trockene Nudeln oder rohe Möhren – wenn das Kind probieren will, dann lassen Sie es probieren. Sie fördern damit, dass das Kind unterschiedliche Beschaffenheit erfahren kann.
  2. Wenn Sie Gemüse aus dem Garten verwenden, zeigen Sie dem Kind, wie es wächst. Viele Kinder wissen heute gar nicht mehr, wie Spinat, Erbsen oder Himbeeren wachsen. Gehen Sie in den Garten mit dem Kind und lassen Sie es die unterschiedlichen Pflanzen entdecken.
  3. Lassen Sie das Kind vom Beginn bis zum Schluss mitmachen. Holen Sie das Enkelkind nicht erst dazu, wenn schon alles gebraten oder gekocht ist. Spannen Sie es von der ersten Minute an mit leichten Aufgaben mit ein. Wenn es Kartoffelpüree gibt, dann soll das Kind die Kartoffeln stampfen. Ernährungsexperten raten auch, frisch zu kochen und Fertiggerichte zeitgleich zuzubereiten. Danach wird gekostet: Schmecken die Kinder den Unterschied zwischen frisch und fertig?

Wenn Sie an unsere Tipps denken und die beim Kochen mit den Enkeln auch einbinden, fördern Sie nicht nur den Spaß am Kochen, sondern auch ein Bewusstsein für gute Ernährung. Und das ist das mindeste, was Sie ihren Enkelkindern mitgeben können.

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