A A A

Schweißfüße vermeiden: Nie wieder stinkende Füße im Sommer!

Schweißfüße – was für ein leidiges Thema im Sommer! Vor allem, weil man keine Socken anziehen mag und in offenen Schuhen die nicht gut aussehen, sehen wir uns den stinkigen Füßen ausgesetzt. Auch wenn die Füße gar nicht schwitzen – wer barfuß in Schuhe reingeht, läuft Gefahr, stinkende Schuhe zu produzieren. Der Schweiß wird vom Innenfutter der Schuhe aufgenommen und fängt irgendwann an zu stinken. Wir haben ein paar Sofort-Maßnahmen gegen stinkende Füße recherchiert. So können Sie Schweißfüße vermeiden!

Wer leidet eigentlich an Schweißfüßen? Vor allem schwangere Frauen, Jugendliche, ältere Menschen, Menschen mit Herzkrankheiten und Diabetes sowie Personen mit viel Stress leiden häufig unter Schweißfüßen. Schweißfüße, auch ekkrine Bromhidrose genannt, entstehen dann, wenn der Schweiß in den Schuh gelangt und dort Bakterien und Pilze entstehen. Diese lieben die warme, feuchte Umgebung im Schuh – und erzeugen Geruch. Darum gibt es zwei Quellen, die man „bearbeiten“ muss: Die Füße selbst und die Socken bzw. Schuhe. Und das geht so:

  1. Füße waschen!

Klingt logisch! Aber so einfach ist es nicht: Duschen alleine reicht nicht aus, um Schweißgeruch von den Füßen zu waschen. Die richtige Waschtechnik ist entscheidend. Eine antibakterielle Seife nutzen. Danach die Füße gut trocknen, auch zwischen den Zehen, denn dort sammelt sich Feuchtigkeit. Anschließend ein Fußspray-Pulver aufsprühen, das erfrischt die Füße schon am Morgen und sie bleiben den ganzen Tag lieblich duftend.

  1. Keine Fußdeos nutzen!

Fußdeos enthalten Chemikalien und Aluminium. Die sind eher ungeeignet für die Füße. Daher spezielle Fußpräparate nehmen, die sind frei von chemischen Zusätzen. Aber aufpassen: Manche Mittel hinterlassen einen Schmierfilm auf den Füßen – da lauert Rutschpotenzial!

  1. Hausmittel sind am besten gegen Schweißfüße

Hausmittelchen sorgen kurzfristig dafür, dass der Fußgeruch verschwindet. Folgendes bietet sich an, um den Schweißgeruch abzuwaschen: Essigbäder, Tee-Bäder, Salzwäschen oder diverse Pulver. Für das Essigbad einen Teil Essig in zwei Teile Wasser geben. Dann die Füße darin baden – die geruchsbildenden Bakterien werden reduziert. Tee-Bäder: Vier bis fünf Beutel schwarzen Tees in einem Liter Wasser kochen. Abkühlen lassen und im Anschluss 20 Minuten im Tee-Bad baden. Salzwäsche: Eine halbe Tasse koscheres Salz in 4 Tassen Wasser gießen, 10 bis 15 Minuten die Füße darin baden. Danach sehr gut trocknen lassen. Backpulver, Babypulver, Maisstärke und Talkum nehmen auch Feuchtigkeit auf und hüllen die Füße in einen angenehmen Geruch.

  1. Schuhe und Socken aus atmungsaktiven Materialien kaufen

Synthetische Materialien sorgen nicht für Belüftung und nehmen auch keine Feuchtigkeit auf. Im Gegenteil: Sie können die Schweißproduktion sogar erhöhen. Darum Baumwoll-Socken verwenden. Gleiches gilt für Schuhe: Auf atmungsaktive Materialien wie Leder oder Canvas setzen. Der Schweiß kann dadurch verdunsten. Auch spezielle Einlegesohlen nehmen Schweiß auf.

Apropos: Niemals auf Socken in Schuhen verzichten. Das begünstigt das Entstehen von Bakterien und Pilzen.

  1. Socken und Schuhe waschen

Socken sollen regelmäßig gewechselt und gewaschen werden. Das ist klar. Aber auch Schuhe können gewaschen werden, wenn es sich beispielsweise um Stoffschuhe handelt. Andere Schuhe können natürlich nicht gewaschen werden. Die sollten regelmäßig gelüftet werden. Daher niemals zwei Tage hintereinander das gleiche Paar Schuhe tragen, sondern regelmäßig die Schuhe durchwechseln. Die Schuhe nach dem Tragen an einem gut belüfteten Ort stehen lassen – so kann Feuchtigkeit besser verdunsten.

  1. Deo für die Schuhe?

Es gibt spezielle Produkte, die Schuhe frisch halten. Hauptsache ist, sie sind antibakteriell oder geruchsabsorbierend. Umweltschonender sind Backpulver, Maisstärke, Babypuder oder Talkum.

  1. Wann besser zum Arzt?

Wenn alle Maßnahmen nicht helfen, um unangenehmen Fußgeruch zu beseitigen, sollte man zum Podologen oder Dermatologen gehen. Die haben die Möglichkeit, stärkere Präparate zu verschreiben. Außerdem führen sie Tests durch, um die Ursachen für das übermäßige Schwitzen zu ergründen. Manchmal kann ein starker, unangenehmer Fußgeruch auch andere, medizinische Ursachen haben, beispielsweise führt auch eine bakterielle Infektion zu Fußgeruch. Vor allem Diabetiker sollten bei einem übermäßigen Fußgeruch zum Arzt!

 

Mit diesen Tipps kommen wir ganz sicher ohne Schweißfüße durch den Sommer!

Artikel drucken

Artikel teilen

Weitere Artikel, die Sie interessieren könnten

Wenn chronische Schmerzen den Alltag bestimm
Gesundheit und Ernährung

Wenn chronische Schmerzen den Alltag bestimmen

Es sticht im Rücken, es zwickt das Knie, es kneift in der Schulter – Schmerzen können überall auftreten und sind ein Alarmsignal des Körpers. Dauern sie länger als sechs Monate an, ist die Rede... weiterlesen

Vorsicht!

Sie nutzen einen alten Browser!
Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser um diese Seite anzuzeigen.