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Enkel melden sich nicht: Mit diesen 8 Tipps und Tricks garantiert

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Die Enkel melden sich nicht, weil sie weiter weg wohnen oder aus Altersgründen gerade nicht an ihren Großeltern interessiert sind? Das klingt bitter, ist aber leider Realität. Wir verraten Ihnen 8 Tricks und Tipps, damit sich die Enkel wieder häufiger bei ihren Großeltern melden.

Gerade im Zeitalter der schnellen Kommunikation über E-Mail, Textnachrichten und Bilderübertragung ist ein ausführliches Telefonat – ohne Zeitdruck – immer noch die intensivste Form der Kommunikation mit dem Enkelkind. Besonders über eine gewisse Entfernung hinweg.

Viele grosseltern.de-User bestätigen dies immer wieder und viele wünschen sich, häufiger mit dem Enkelkind zu telefonieren, angerufen zu werden und so die Stimme regelmäßig zu hören. Vor allem dann, wenn die Großeltern weiter weg wohnen und Besuche selten sind, wünschen sich die Omas und Opas diesen Kontakt. Wenn sich Enkel nicht mehr melden, müssen Sie als Großeltern Regeln aufstellen, damit der Kontakt wieder mehr wird: So kann’s klappen.

grosseltern.de hat acht Regeln aufgestellt, mit denen es klappt, dass sie häufiger angerufen werden.

 

  1. Sprechen Sie mit Ihren Kindern.
    Zunächst sollten Sie mit Ihren Kindern, den Eltern der Enkel, sprechen und diesen gegenüber den Wunsch äußern, regelmäßig telefonisch Kontakt mit dem Enkel zu haben. Bei den durchgetakteten Kinderaktivitäten von heute vergessen ist die Kleinen häufig, zum Hörer zu greifen. Da hilft es dann sehr, wenn die Eltern die Enkel erinnern. Formulieren Sie dies gegenüber den Kindern nicht als Erwartung, vielmehr als Wunsch; dem werden diese sicherlich gerne gerecht.
  2. Verabreden Sie feste Telefonzeiten.
    Sprechen Sie beim nächsten Besuch der Familie darüber, wie man regelmäßige Telefonate organisiert. Fragen Sie Ihre Kinder und Enkel, wann ein guter Zeitpunkt für ein solches Telefonat ist, dazwischen Schule, Sportaktivitäten und anderen Programmpunkten es günstigere und ungünstigere Zeitpunkte hierfür gibt. Kann man sie einen festen Termin, zum Asche am Wochenende den sie auch in den Kalender eintragen und bitten Sie die Kinder, dies für die Enkel auch tun.
  3. Informieren Sie sich.
    Informieren Sie sich im Vorfeld der Telefonate, was Ihr Enkelkind gerade bewegen könnte. Fragen Sie eventuell vorher die Eltern, ob es irgendetwas Besonderes gibt oder überlegen Sie, welche Fragen Sie den Kindern stellen. Gibt es besondere Misserfolge oder Erfolge aktuell in der Schule? Stehen die Ferien bevor? Wie war der Geburtstag und wie kommt das Zwergkaninchen mit dem neuen Stall klar? Kinder wissen oft nicht, wie ein Gespräch in Gang halten. Es liegt allein bei Ihnen über diese Fragen das Kind zum Reden zu animieren, damit es ein kurzweiliges Gespräch bleibt.
  4. Fragen Sie das Enkelkind nach Hilfe.
    Kinder freuen sich, wenn sie ernst genommen werden und es gibt durchaus Bereiche, in denen Ihr Enkelkind Ihnen helfen kann. Lassen Sie sich etwa Funktionen an  ihrem Smartphones erklären, die sie bislang noch nicht verstanden haben. Oder bitten Sie das Kind, etwas für Sie im Internet herauszusuchen, etwa den Text eines Liedes oder ein Kochrezept für ein saisonales Gericht. Das Kind wird Ihnen mit Eifer helfen und Sie natürlich später noch einmal anrufen, wenn es Ergebnisse hat.
  5. Fahren Sie Ihre Erwartungen herunter, seien sie nicht beleidigt.
    Überfordern Sie nicht sich und die Familie, indem sie zu hohe Erwartungen hegen. Gerade am Anfang wird es keine stundenlangen Telefonate geben können,  in denen das Enkelkind ihnen sein Herz ausschüttet. Akzeptieren Sie, wenn es auch kürzere Telefonate sind. Akzeptieren Sie auch, wenn Ihnen gesagt wird, dass es gerade für ein Telefonat nicht passt und beharren sie hier nicht auf einem vereinbarten Zeitpunkt. Es gibt immer Tage, an denen es nicht so gut geht, lange zu telefonieren. Das ist bei Ihnen genauso wie bei ihrem Enkelkind.
  6. Spaß zählt und Heiterkeit.
    Fröhlichkeit gewinnt immer, seien sie positiv auch wenn das Kind nicht viel erzählt. Machen Sie keine Vorwürfe nach dem Motto „du hast aber nicht viel zu erzählen“, erzählen sie besser ein witziges Ereignis, welches ihnen widerfahren ist oder eine Begebenheit, die sie an ihr Enkelkind erinnerte.
  7. Erwarten Sie nicht dass das Kind fragt, wie es ihnen geht.
    Gerade bei jungen Kindern ist es nicht zu erwarten, dass die sich nach ihrem Befinden erkundigen. Hieraus sollten Sie keinen Vorwurf formulieren nach dem Motto „möchtest du mich denn nicht einmal fragen, wie es mir geht?“. Wenn Sie etwas von sich erzählen wollen, sollten Sie dies besser einleiten mit etwa „ du glaubst gar nicht was mir gestern passiert ist“ oder „ich wollte dir noch etwas erzählen, von dem ich glaube, dass du‘s interessant findest“. Davon aber ganz abgesehen –  sind die Geschichten des Kindes nicht viel spannender?
  8. Beachten Sie immer die Entwicklung des Kindes.
    Klar sollte sein, dass sie mit älteren Kindern andere Themen besprechen können, als mit jüngeren Kindern. Sie müssen sich dem Niveau und dem Entwicklungsstand der Kinder anpassen und natürlich auch den Interessen der Kleinen. Häufig ist das Aufwachsen der eigenen Kinder schon geraume Zeit her und naturgemäß vergisst man, in welchem Entwicklungsstand die Kinder im jeweiligen Alter waren. Dies ist vollkommen normal und hier sollten Sie sich helfen lassen, indem sie die Eltern anrufen und diese Fragen. Denn die Eltern sehen das Kind täglich während es bei Großeltern, insbesondere wenn sie weiter weg wohnen, schon Zeitabstände zwischen den Treffen geben kann und in diesen Zeitabständen kann doch eine Menge in der Entwicklung des Kindes passieren.

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