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Durch die Einnahme von Viagra® kann es zu Einschränkungen des Sehvermögens kommen

Das bekannte Medikament Viagra® zur Behandlung einer erektilen Dysfunktion hat wie jedes andere Arzneimittel auch einige Nebenwirkungen. Heute wollen wir solche Nebenwirkungen beleuchten, die mit dem Sehvermögen in Verbindung stehen.

Die Einnahme von Viagra® kann eine Vielzahl von Nebenwirkungen haben, die mit den Augen und dem Sehen in Verbindung stehen

Die Nebenwirkungen im Bereich des Sehens und der Augen sind vielfältig und reichen von Veränderungen des Farbsehens, über Bindehauterkrankungen und verschwommenem Sehen bis zu einer gestörten Bildung von Tränenflüssigkeit.

Oftmals kommt es zu Sehproblemen bei einer Überdosierung

Wie es aussieht, kommt es häufiger zu Problemen mit der Sehkraft, wenn ein Patient die empfohlene Dosis überschritten hat. Aber auch bei normalen Dosierungen sind Nebenwirkungen im Bereich der Augen möglich.

Ebenso können bestimmte Vorerkrankungen dafür verantwortlich sein, dass Probleme mit dem Sehen verstärkt auftreten.

Laut Untersuchungen der Amerikanischen Akademie für Augenheilkunde sind jedoch alle Sehstörungen in Zusammenhang mit der Einnahme von Viagra® nur vorübergehender Natur. Mit einer dauerhaften Schädigung ist nicht zu rechnen.

Es wird in anderen Fällen bei einer deutlichen und über mehrere Tage andauernden Überdosierung von einer schwerwiegenden Netzhauttoxizität berichtet. Hierbei sieht man alles nur noch in der Farbe Rot und das länger als ein Jahr lang.

Die möglichen Zusammenhänge zwischen Viagra ® und NAION

NAION (nicht-arteriitische anteriore ischämische Optikusneuropathie) ist eine schwere Erkrankung der Augen, bei der es zu einem plötzlichen Sehverlust auf einem Auge kommen kann.

Auch wenn es keine ganz konkreten, direkten Zusammenhänge gibt, so scheinen sich jedoch die Risikofaktoren für NAION und erektile Dysfunktion an vielen Stellen zu überschneiden. Hierzu zählen insbesondere Diabetes, Herzerkrankungen und Bluthochdruck.

Patienten, bei denen es eine medizinische Vorgeschichte zu NAION gibt, sollten daher vorsichtshalber auf die Einnahme von PDE-5-Hemmern, zu denen fast alle Medikamente zur Behandlung von erektiler Dysfunktion gehören, verzichten.

Achtung bei der Einnahme von Viagra® bei einer bestehenden Retinitis pigmentosa

Bei der meist erblich bedingten Augenkrankheit Retinitis pigmentosa handelt es sich um eine fortschreitende Zerstörung der Netzhaut, die bis zum kompletten Sehverlust führen kann. Oftmals tritt sie erst ab dem 30. Lebensjahr auf, manchmal aber auch erst jenseits des 50.

Die Einnahme des Wirkstoffs Sildenafil kann den Verlauf der Krankheit unter Umständen negativ beeinflussen. Man sollte sich dieser Möglichkeit bewusst sein und Vorsicht walten lassen. Insbesondere die vorsichtige und verantwortungsvolle Dosierung spielt hierbei eine wichtige Rolle.

Bleiben Sie bei der verordneten Dosierung

Wir können gar nicht genug betonen, wie wichtig es ist, bei der verordneten Dosierung des Arztes zu bleiben, oder aber mit diesem über eine mögliche Erhöhung der Dosis zu sprechen. Dies könnten Sie z. B. bei einer Onlinekonsultation bei doktorabc.com ganz bequem von zuhause aus machen, gleich ein Rezept erhalten und das Medikament zugeschickt bekommen.

Nach spätestens 5 Stunden sind die Nebenwirkungen meist verschwunden

Laut einer Studie aus dem Jahr 2020 sind fast in allen Fällen die Nebenwirkungen im Bereich der Augen nach 5 Stunden wieder zurückgegangen. Zudem wurde in dieser Studie festgestellt, dass eine Lichtempfindlichkeit fast immer gemeinsam mit Problemen bei der Farberkennung einherging.

Worin besteht die Verbindung zwischen dem Sehvermögen und dem Wirkstoff Sildenafil?

Ursprünglich wurde Viagra® als Mittel zur Kontrolle des Blutdrucks entwickelt. Bei Studien wurde dann aber als “Nebenwirkung” festgestellt, dass es zu einer verbesserten Erektionsfähigkeit durch die Einnahme kam. Dies liegt daran, dass der Wirkstoff für die Hemmung eines ganz bestimmten Enzyms verantwortlich ist, das für den Blutabfluss aus dem Penis zuständig ist.

Gleichzeitig jedoch wird ein anderes, chemisch sehr verwandtes Enzym ebenfalls gehemmt. Dieses wiederum ist am Sehvermögen beteiligt, insbesondere bei der Wahrnehmung von Farben.

 

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