Gedanken zum Neuen Jahr 2022
Liebe Großeltern, bei uns war es auch dieses Jahr ein Silvester ohne Böller und Raketen. Für mich persönlich weniger Dreck, der beseitigt werden muss – für das Klima sicher auch positiv. Ich... weiterlesen
Die Eisheiligen stehen kurz bevor. Um dieses Wetterphänomen ranken sich viele Geschichten. Wichtig sind sie aber für alle Hobby-Gärtner, denn rund um die Eisheiligen kann es nochmal zu Bodenfrost kommen. Wer da schon junge Pflanzen in den Garten gepflanzt hat, der muss um die zarten Triebe bangen, denn den letzten Bodenfrost des Frühlings werden sie vermutlich nicht überstehen. Mehr zu den Eisheiligen erfahren Sie im weiteren Verlauf.
Eigentlich sind die Eisheiligen Gedenktage für mehrere Heilige im Mai. Die Bauernregeln, die sich darauf beziehen, gelten aber für ein paar Tage nach diesen Gedenktagen. Auf folgende Gedenktage beziehen sich die Eisheiligen:
Allerdings gibt es regional noch Unterschiede.
Aber warum sind die Eisheiligen für das Wetter wichtig?
Ab Mai steigen die Temperaturen bei uns. Allerdings bleibt das nicht konstant. Kalte Polarluft kann immer wieder nach Mitteleuropa strömen. Dann ist es nachts noch so kalt, dass es zu Bodenfrost kommen kann. Demnach sagt man, dass erst nach den Eisheiligen das Wetter und die Temperaturen – auch nachts – halbwegs stabil sind.
In früheren Jahren galten diese Regeln den Bauern als wichtige Hilfe. Denn wer vor Mitte Mai seine Saat setze, musste damit rechnen, dass der Bodenfrost alles zunichte macht.
Im Norden Deutschlands gelten die Tage vom 11. bis 13. Mai – also Mamertus, Pankratius und Servatius – als Eisheilige. In Süddeutschland gelten hingegen Pankratius, Servatius und Bonifatius, also die 12. bis 15. Mai als Eisheiligen 2022.
Wie wahrscheinlich ist es, dass die Eisheiligen überhaupt kommen?
Immer wieder bleiben die Eisheiligen auch mal aus, finden also kaum statt. Obwohl es Anfang oder Ende Mai immer noch kalt werden kann, tritt Frost immer seltener auf. Da es in den vergangenen Jahren im Mai schon teilweise bis zu 25 Grad warm war, war von Frost keine Rede mehr. Auch Meterologe beobachten diesen Trend. Vor allem in Süddeutschland kommt Frost Mitte Mai nur noch mit einer 50 prozentigen Wahrscheinlichkeit.
Experten sind der Meinung, dass diese Veränderungen mit dem Klimawandel und der stetig steigenden Erwärmung der Atmosphäre zu tun haben.
Bauernregel zu den Eisheiligen: