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Gerstenkorn bei Kindern: Ursachen, Symptome und Therapie

Gerstenkörner treten bei Kindern häufiger auf als bei Erwachsenen. Darum müssen nicht nur die Eltern, sondern auch die Großeltern darauf achten, dass die Enkelkinder möglichst saubere Hände haben. Bei dreckigen Händen steigt das Risiko, die Bakterien des Gerstenkorns zu verteilen. Denn die sind ansteckend und können auch an mehreren Stellen und im anderen Auge auftreten. Wir erklären Ihnen, welche Ursachen ein Gerstenkorn bei Kindern hat, welche Symptome auftreten und was man dagegen tun kann.

Gerade wenn die Temperaturen sinken, ist das Immunsystem geschwächt. Die ersten Viren fliegen wieder und die Kinder sind anfälliger. Beste Voraussetzungen für fiese Gerstenkörner. Diese Gerstenkörner entstehen, weil die Bakterien über die Hände ins Auge übertragen werden. Dann entzünden sich die Drüsen am Augenlid.

Woran erkennt man ein Gerstenkorn? Es beginnt damit, dass am Lidrand ein kleiner roter Knoten entsteht. Der kann schmerzhaft sein und unangenehm drücken. Das kommt daher, weil der Knoten mit Eiter gefüllt ist – die Haut spannt. Das betroffene Augenlid schwillt zusätzlich an. In der Regel platzen Gerstenkörner nach einer Zeit auf – der Eiter, der austritt fließt an. Die Entzündung an der Stelle bildet sich zurück und heilt ab. Im Großen und Ganzen verläuft ein Gerstenkorn harmlos. Wenn sich die Entzündung ausweitet, kann die Bindehaut, das Auge und auch die Augenhöhle betroffen sein. Treten Fieber oder Kopfschmerzen auf, dann ist das ein sicheres Zeichen dafür, dass dieser Fall eingetreten ist. Ab jetzt muss schnell gehandelt werden – ab zum Augenarzt!

Wie wird ein Gerstenkorn behandelt? Meist verläuft diese Erkrankung harmlos. Nach einer Zeit öffnet sich das Gerstenkorn und die Stelle heilt ab. Wärme mittels Rotlicht kann den Heilungsprozess beschleunigen. Um eine Ausweitung der Bakterien zu vermeiden, kann man eine antibiotikahaltige Salbe oder Augentropfen verwenden. Wenn das Gerstenkorn nicht von allein aufgeht, sollte ein Augenarzt ran. Der kann das Gerstenkorn fachmännisch und steril öffnen. Niemals das Gerstenkorn von allein öffnen, denn der Eiter ist immer noch ansteckend und kann andere Bereiche des Auges treffen.

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