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Großeltern fördern die Bildung ihrer Enkelkinder und warum das wichtig ist

Großeltern sind wichtig – ohne Frage! Sie sind aber auch wichtig für die Bildung ihrer Enkelkinder. Wir wissen, dass Oma und Opa eben nicht für für jeden Spaß zu haben sind, sondern auch die notwenige Ruhe haben, wenn es darum geht, den Enkelkindern etwas beizubringen. Und nein, es geht nicht um das Schnitzen eines Astes, sondern richtiges Wissen! Wie viel ist zwei mal zwei, wie schreibt man ein Wort richtig. Großeltern sind auch wichtige Hausaufgaben-Begleiter, die geduldig erklären und selten gestresst sind. Aber es gibt noch einen weiteren, weit wichtigeren Fakt, warum Großeltern für die Bildung ihrer Enkelkinder so wichtig sind:

Aus finanziellen Gründen! Spätestens wenn es um die Ausstattung in der Schule geht oder um die Finanzierung eines Studiums sind Großeltern eine enorme Stütze!

Laut einer Studie sind 72 Prozent der Großeltern in Großbritannien der Ansicht, dass sie die Enkelkinder finanziell unterstützen müssen – in englischsprachigen Ländern müssen Eltern häufig Schulgeld bezahlen, wenn sie für ihre Kinder eine gute Schule favorisieren. In der gleichen Studie gaben auch 53 Prozent der Befragten an, dass sie für die Enkelkinder sparen, damit die später auf eine gute bzw. bessere Schule gehen dürfen. Hierzulande ist das glücklicherweise anders geregelt – die Kosten für die Schulen tragen die Bundesländer. Allerdings wissen wir, dass allein die Erstausstattung eines Schulkindes enorm teuer werden kann – laut Experten bis zu 2.000 Euro nur für die Einschulung. Eine Summe, die Familien – und vor allem Alleinerziehende – selten allein stemmen können.

Darum unterstützen auch in Deutschland viele Großeltern ihre Enkelkinder finanziell. Und die Kosten werden ja leider nicht weniger. Wenn die Enkel irgendwann dann eine Uni besuchen und von zu Hause ausziehen, kostet das Geld. Wem dann auch noch wenig Bafög zusteht, muss entweder nebenbei arbeiten oder hat Großeltern, die die Enkel dabei unterstützen, möglichst schnell durch das Studium zu kommen.

Sollten Sie überlegen, sich finanziell an der Bildung ihrer Enkelkinder zu beteiligen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:

 

  1. Sparbuch für das Enkelkind führen: Wenn Sie jetzt schon für die Ausbildung ihrer Enkelkinder Geld zur Seite legen wollen, dann können Sie auf ein Sparbuch einzahlen. Die Zinsen sind zwar unterirdisch, aber bis das Enkelkind 18 Jahre alt ist, haben Sie noch ein bisschen Zeit, um dort eine finanzielle Unterstützung anzusparen. Da Sie über das Sparbuch allein verfügen, können Sie später entscheiden, ob Sie dem Enkelkind zur Ausbildung oder zum Studium das Geld schenken oder es monatlich davon unterstützen.
  2. Ausbildungsversicherung / Kapitallebensversicherung: Es gibt so genannte Ausbildungsversicherungen, bei denen eine bestimmte Summe X angespart wird und mit Beginn der Berufsausbildung oder des Studiums ausbezahlt wird.
  3. Auszahlungsplan als Sparmodell: Um zu gewährleisten, dass das Enkelkind mit der Volljährigkeit nicht das ganze Geld mit einmal mal ausgibt, kann man die Auszahlung regulieren. Der Auszahlungsplan ist eine Festgeldanlage. Das Festgeld wird verzinst und monatlich oder zum Quartalsende ausgezahlt. Wenn Sie also eine große Menge Geld über haben, können Sie die fest anlegen und dann in einigen Jahren bestimmen, wie und in welcher Höhe das Geld ausbezahlt wird.
  4. Baumsparplan: Weil es aktuell zu wenig Zinsen gibt, kann man derzeit gut in Bäume investieren. Sie haben richtig gelesen, in Bäume! Beim so genannten Baumsparplan investiert man in die Aufforstung der Wälder in Panama und Vietnam. So entstehen tropische Mischwälder, die nicht nur gut für die Umwelt sind, sondern sich in 15 Jahren auch refinanzieren. Nämlich dann, wenn die Bäume groß genug sind, dass sie geerntet werden können und als Edelhölzer verkauft werden! Da die Holzpreise derzeit steigen und die Nachfrage nach Holz nicht weniger werden wird, vielleicht eine alternative Geldanlage?!

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