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Natur entdecken - dieses Wissen können Großeltern weitergeben

Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihrem Enkel die Bäume näher bringen können. 

Bäume bestimmen – das klingt zunächst ein bisschen nach Schule. Wenn Sie Ihrem Enkel die Natur näherbringen möchten, ist ein bloßer Vortrag über die verschiedenen Bäume, die Ihnen begegnen, daher nicht geeignet. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihrem Enkel die Bäume besser näher bringen.

Bringen Sie Ihrem Enkel  am besten auf spielerische Art und Weise bei, welche spannenden Lebewesen sich im Wald befinden. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Blätter zur Baumbestimmung heranziehen

Wer Bäume bestimmen möchte, fängt am besten bei den Blättern an. Ein Waldstück mit vielen verschiedenen Baumarten ist ideal. Ermuntern Sie Ihren Enkel dazu, unterschiedliche Blätter aufzusammeln. Machen Sie ihn auf die unterschiedlichen Größen, Farbnuancen und Formen aufmerksam – Kriterien, die zur Bestimmung eines Baumes entscheidend sind. Ein Kastanienblatt etwa ist viel größer als ein Lindenblatt. Letzteres ist zudem herzförmig, ein Kastanienblatt scheint hingegen aus fünfblättrigen „Fingern“ zu bestehen. Die aufgesammelten Blätter können Sie mit nach Hause nehmen und für Baum-Steckbriefe verwenden. Alle Informationen, die Ihr Enkel auf dem Waldspaziergang sammelt, kann er in den jeweiligen Steckbriefen notieren – eine lebendige Erinnerung, die bleibt.

Eine weitere Möglichkeit, einen Baum zu erkennen, ist es, seine Rinde zu erforschen.

Bäume bestimmen: Rinde ertasten

Eine weitere Möglichkeit, einen Baum zu erkennen, ist es, seine Rinde zu erforschen. Verbinden Sie hierfür die Augen Ihres Enkels mit einem Tuch oder einem Schal und lassen Sie ihn die Rinde verschiedener Bäume fühlen. Hat sie viele Rillen, wie eine Gemeine Esche oder fühlt sie sich glatt an, wie die Rinde einer jungen Linde? Regen Sie Ihren Enkel ruhig dazu an, den Baum mit seinen Armen zu umfassen, denn auch im Baumumfang gibt es deutliche Unterschiede.

Baumalter bestimmen

Interessant ist es auch, das Baumalter eines Baumes zu schätzen. Suchen Sie mit Ihrem Enkel einen abgesägten Baum und zählen Sie die Ringe. Ein heller und ein dunkler Ring stehen gemeinsam für ein Lebensjahr. Anschauliche und kindgerechte Bestimmungshilfen für Bäume finden sich im Internet. Gut haben uns diese Baumalter-Bestimmungshilfe gefallen:

Ebenso können Sie bei Ihrer Wanderung ein Bestimmungsbuch zurate ziehen.

Lesenswerte Bücher über die Wichtigkeit von Natur für Kinder hat Andreas Weber geschrieben. Über eines mit dem Titel „Mehr Matsch! Kinder brauchen Natur“ hat er grosseltern.de bereits ein Interview gegeben.

Das von ihm erschienene Buch können wir sehr empfehlen:
Das Quatsch-Matsch-Buch.

Horchen Sie als Großeltern da auf? Wie sind Sie groß geworden und welches Verhältnis haben Sie zur Natur? Teilen Sie Ihre Erlebnisse mit und schreiben Sie uns direkt an unter info@grosseltern.de

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