A A A

Tod der Großeltern - wie erwachsene Enkel helfen können

Todesfälle sind immer ein schwieriges Thema, mit dem sich niemand auseinandersetzen möchte. Das gilt insbesondere dann, wenn es sich um einen geliebten Menschen wie zum Beispiel die Oma oder den Opa handelt. Allerdings ist es in unserer Kultur wichtig, diesen Personen mit einer Beerdigung die letzte Ehre zu erweisen. Da die Planung nicht allzu einfach ist, gilt es jedoch einige Dinge zu berücksichtigen.

Art der Bestattung sollte dem Willen des Verstorbenen entsprechen

Es gibt zahlreiche Arten von Bestattungen, weswegen es nicht immer die klassische Erdbestattung sein muss. Das gilt insbesondere dann, wenn der Verstorbene einen besonderen Wunsch hatte. Doch selbst wenn nicht, kann es nicht schaden, sich über die Bestattungsart Gedanken zu machen. Neben Erdbestattungen bieten sich beispielsweise auch kostengünstige Feuerbestattungen, Baumbestattungen, Luftbestattungen und Seebestattungen an. In jedem Fall sollte die Bestattung zu dem Verstorbenen passen. War die Person beispielsweise begeisterter Segler, kann man mit einer Seebestattung wenig falsch machen.

Danksagungskarten gehören bei Trauerfällen dazu

Selbst bei einem Todesfall gibt es Gründe, um dankbar zu sein. Hier gilt es vor allem all die Menschen zu nennen, welche ihre Anteilnahme und Unterstützung haben zukommen lassen. Wie diesen Personen gedankt wird, bleibt jedem selbst überlassen, aber eine der besten Optionen sind schöne Dankeskarten zum Trauerfall. Diese Danksagungskarten sollten individuell gestaltet werden. Das geht am besten online: Im Internet können Enkel einfach Gestaltungtools nutzen, um die Karten mit passenden Motiven und Texten zu versehen. Die Gestaltung von Dankeskarten ist weder umständlich noch teuer. Zudem gibt es schier unendliche Möglichkeiten. Am besten ist es Papier von hoher Qualität zu nutzen. Wer minderwertiges Papier nutzt, signalisiert dadurch, dass einem die Danksagung nicht wichtig ist. Es ist daher sinnvoll, etwas mehr Geld zu investieren und sich ausreichend Zeit zu nehmen. Andernfalls erweckt man schnell einen schlechten Eindruck.

Finanzieller Aufwand darf nicht unterschätzt werden

Bestattungen kosten weit mehr Geld als die meisten denken: Kosten von mehreren Tausend oder gar Zehntausend Euro sind keine Seltenheit. Daher sollte auch das Thema Finanzen bei der Planung nicht vernachlässigt werden. Wie viel die Bestattung letztendlich kostet, hängt neben der Art der Bestattung auch von der Anzahl an Gästen, dem Bestatter und dem Leichenschmaus ab. In jedem Fall sollten die anfallenden Kosten im Vorhinein kalkuliert werden.

Ein Sonderurlaub hilft, das Erlebnis zu verarbeiten

Ein Todesfall ist immer schwer zu verarbeiten und direkt wieder zu arbeiten, stellt eine enorme Belastung dar. Daher bietet es sich gegebenenfalls an, einen Sonderurlaub zum Trauern zu beantragen. Da es hier keine verbindlichen Regelungen gibt, hängt die Dauer des Sonderurlaubs vom Arbeitsvertrag ab. Bei den engsten Angehörigen sind es meist zwei bis drei Tage. Während dieser Zeit erhalten Beschäftigte weiterhin ihren Lohn ausgezahlt.

Umgehende Benachrichtigung eines Bestatters ist in Deutschland Pflicht

Bei plötzlichen Todesfällen ist eine umgehende Benachrichtigung des Bestatters erforderlich. In Deutschland liegt die Frist je nach Bundesland zwischen 24 und 36 Stunden. Dadurch sollen Scheintode verhindert werden. Zudem sind bei Bedarf Obduktionen oder Spurensicherungen durch die Polizei möglich.

 

Artikel drucken

Artikel teilen

Weitere Artikel, die Sie interessieren könnten

Bücher für Großeltern

Das Vorsorgehandbuch

Es gibt Themen, die man gerne vor sich herschiebt und über die man nicht gerne spricht. Monika Bittl hat dies in ihrem Buch ‚Jünger wären mir die Alten lieber‘ (link) humorvoll in Worte... weiterlesen

Vorsicht!

Sie nutzen einen alten Browser!
Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser um diese Seite anzuzeigen.