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Vermisster Grundschüler wird in Kindergarten wieder gefunden

Für die Mutter des kleinen Lucas aus Bad Canstatt müssen es bange Stunden gewesen sein. Als die Mutter am verabredeten Treffpunkt nicht auf ihren Sohn traf und er auch nicht daheim wartete, alarmierte sie die Polizei. Die machte sich mit Hubschraubern, Wärmebildkamera, Polizeihunden und Rettungsstaffel auf die Suche nach dem Sechsjährigen. Am nächsten Morgen wurde er gefunden – schlafend in einem Kindergarten in der Nähe.

Es ist der Albtraum schlechthin: Das Kind wird vermisst. Wenn das Kind nicht wie vereinbart nach der Schule zu Hause ankommt oder am vereinbarten Treffpunkt auftaucht, wird man als Erwachsener sehr schnell unruhig – zu viele schlimme Nachrichten sorgen dafür, dass wir höchst sensibel reagieren. So auch im Fall des vermissten Sechsjährigen. Er tauchte nach der Schule einfach nicht am ausgemachten Treffpunkt auf. Die Mutter alarmierte die Polizei, die die ganze Nacht nach dem Jungen suchten. Auch die sozialen Netzwerke wie Facebook und Twitter wurden bei der Suche genutzt. Erst am nächsten Morgen dann die Entwarnung: Eine Erzieherin aus einem nächst gelegenen Kindergarten hatte den Jungen gefunden – schlafend. Dort hatte er die Nacht verbracht, nachdem er am Abend zuvor versehentlich dort eingeschlossen wurde.

Bekannt ist laut spiegel.de aber nicht, warum der Junge unentdeckt bliebt. Der Kindergarten liegt direkt neben der Bushaltestelle, wo sich Mutter und Sohn verabredet hatten.

In dem Fall ist zum Glück alles gut gegangen. Aber was, wenn das Kind doch mal verloren geht? Schließlich kann das immer wieder vorkommen – einmal umgedreht und das Kind an der Hand ist auf einmal verschwunden. Wichtig ist in dem Fall: Ruhe bewahren! Das sollten Sie auch Kindern und Enkelkindern immer wieder klar machen, wenn Sie mit ihnen über solche Situationen sprechen. Auch die Kinder sollten ruhig bleiben und am besten vor Ort bleiben. Kinder sollten an einem Punkt bleiben, wo möglichst viele Menschen sind. Am besten ist, dem Kind eine Notfall-Telefonnummer auf den Arm oder die Hand zu schreiben. Dafür gibt es auch so genannte Notfall-Armbänder. Erklären Sie Kindern, dass sie einen Erwachsenen ansprechen dürfen, um Sie anzurufen. Aber dafür sollen Kinder nicht einfach mitgehen, sondern an einem belebten Ort bleiben. Wenn sie keinen Erwachsenen ansprechen können, dann helfen auch Mitarbeiter in Geschäften weiter. Am besten sind solche, die als Kindernotinsel gekennzeichnet sind.

Sensibilisieren Sie ihr Kind oder Enkelkind für solche Themen. Am besten geht das auch mit Büchern. Im folgenden haben wir eine entsprechende Empfehlung für Sie:

So passiert mir nichts!: Geschichten, die Kinder stark machen
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