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Wie schwer darf ein Schulranzen maximal sein?

Nach den großen Sommerferien ist mittlerweile in allen Bundesländern wieder der normale Schulbetrieb angelaufen. Für die bundesweit etwas mehr als 8,3 Millionen Grund- und Hauptschüler ist der Schulranzen täglich der wichtigste Begleiter. Der Schulranzen ist der Aufbewahrungsort für Bücher, Hefte und Accessoires, die täglich benötigt werden. Die Kinder tragen täglich viel Gewicht mit sich herum. Es stellt sich die Frage, wie schwer darf ein Schulranzen sein?

Das Gewicht des Schulranzens ist vom Körpergewicht des Kindes abhängig

Bis vor wenigen Jahren waren die Experten aus dem Gesundheitswesen der Meinung, dass ein Schulranzen nicht schwerer als 10 Prozent des Körpergewichts eines Kindes sein sollte. Heutzutage sagen Orthopäden, dass das Gewicht 12 und in manchen Fällen auch bis zu 17 Prozent des Körpergewichts betragen darf. Das erhöhte Gewicht des Schulranzens wird damit begründet, dass auch der allgemeine Fitnesszustand berücksichtigt werden muss. Ist der Schulranzen zu schwer, laufen Kinder oft vornübergebeugt und klagen über Hüft- und Rückenschmerzen. Ein weiteres Merkmal für einen Ranzen, der zu schwer ist, sind eingeschlafene Fingerspitzen.

Das Kind sollte bei der Auswahl des Schulranzens mitentscheiden dürfen

Zum Schulbeginn wird der Schulranzen in der Regel von der ersten bis zur vierten Klasse genutzt. Es ist daher sehr wichtig, dass dieser Ranzen gemeinsam mit dem Kind ausgesucht wird. Als überraschendes Geschenk von der Tante oder den Großeltern ist der Schulranzen nicht geeignet. Das Design sollte dabei dem Wunsch des Kindes entsprechen. Die Eltern müssen beim Kauf auf andere Merkmale achten. Dazu zählen unter anderem:

  • Ausstattung
  • Qualität
  • Zubehör

Auch die Marke ist heutzutage bei vielen Eltern und Kindern nicht unerheblich. Dies schlägt sich selbstverständlich auch im Preis nieder. Je nach Zeitpunkt des Kaufs und der Wahl der Marke kostet ein Schulranzen im Set heutzutage zwischen 200 und 299 Euro.

Ergonomische Schultornister oder Schulrucksäcke sorgen für einen hohen Tragekomfort

Ganz gleich ob Tornister oder Schulrucksack. Ein Schulranzen muss auf jeden Fall viele verschiedene Kriterien erfüllen. Wenn es um Qualität, Funktionalität, Sicherheit und Ergonomie geht, ist für Eltern die DIN-Norm 58124 ein guter Anhaltspunkt. Damit der Ranzen mindestens die ersten vier Jahre getragen werden kann, muss das verwendete Tragesystem mitwachsend sein. Die Schultergurte sollten zudem sehr breit, ergonomisch geformt und weich gepolstert sein. Dies sorgt für einen hohen Tragkomfort. Für eine optimale Gewichtsverteilung ist ein höhenverstellbarer Brustgurt ideal. Die Beckenflosse des Schulranzens sollte besonders breit sein. Dadurch werden die Schultern des Kindes entlastet und das Gewicht des Ranzens auf die Körpermitte verlagert. Ein abnehmbarer Beckengurt ist ebenfalls von Vorteil.

Sicherheit ist bei der Wahl des Schulranzens oberstes Gebot

Vom ersten Schultag an spielt die Sicherheit eine ganz besondere Rolle. Schüler aller Klassen bewegen sich täglich und zu jeder Jahreszeit im Straßenverkehr. Problematisch ist, dass besonders die Kinder von anderen Verkehrsteilnehmern oftmals zu spät wahrgenommen oder auch einfach übersehen werden. Moderne Schultornister und Schulrucksäcke sind daher mit großen retroreflektierenden Flächen ausgestattet. Streifen und Zusatzreflektoren erhöhen die Sicherheit, wenn das Kind zu Fuß oder auch mit dem Fahrrad auf dem Schulweg ist. Eine bessere Sichtbarkeit bei jeder Witterung erhöht die Sicherheit des Kindes immens.

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