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10 Essgewohnheiten, die wir uns von unseren Großeltern abschauen sollten

10 Essgewohnheiten, die wir von unseren Großeltern übernehmen sollten

Ernährung heutzutage ist bestimmt von Fastfood und Fertigprodukten. Dabei würde das Leben und das Essen, wie es unsere Großeltern und ältere Generationen gepflegt haben, auch heute noch eine Menge Sinn ergeben. Anstatt sich mit Junkfood voll zu stopfen, ging es damals beim Essen darum, Nahrung und Nährstoffe aufzunehmen. Und die Körper unserer Vorfahren waren aufgrund dieses einfachen Lebensstils meist um einiges fitter und gesünder: 10 Essgewohnheiten, die wir von unseren Großeltern übernehmen sollten.

1. Leben vom eigenen Land

Die Menschen damals bauten in Garten oder Hof oft ihre eigenen Lebensmittel an, um ihre Familien ernähren zu können. Sie hatten ihre eigenen Tiere, für Eier, Milch oder Fleisch. Das Ergebnis: Fair produzierte, unverarbeitete und frische Lebensmittel, frei von Zusatzstoffen, Pestiziden und anderen Chemikalien. Auch heutzutage geht der Trend wieder dazu, Lebensmittel selbst anzubauen.

2. Auf Vollwertkost setzen

Dieser Grundsatz ist gar nicht mal so schwer umzusetzen. Man sollte wieder dazu zurück kehren, vollwertige, unverarbeitete Lebensmittel zu essen, beziehungsweise sie selbst zu verarbeiten. Das Kochen mit frischen Zutaten ist nicht nur gesünder, sondern in den meisten Fällen sogar günstiger, als alles vorgefertigt und vorgekocht zu kaufen.

3. Lebensmittel konservieren

Unsere Großeltern und deren Großeltern haben Sommerprodukte für den Winter mithilfe von Gärung selber konserviert. Durch Konservierung mit Salz- und Kühllagerung können die Lebensmittel lange haltbar gemacht werden und müssen im Winter nicht aus fernen Ländern eingeflogen werden. Zudem verbessern sich auch die Nährstoffwerte durch die Konservierung.

4. Seien Sie einfallsreich

Wenn es Anfang des 20. Jahrhunderts ein Tier zu essen gab, dann wurde es verarbeitet: Fleisch, Organe, Felle oder Federn und sogar die Knochen, für eine Brühe beispielsweise. Auch aus Gemüseresten kann eine Menge gemacht werden. In den sogenannten „Abfällen“ von Fleisch oder Gemüse stecken eine Menge Nährstoffe, die einem ansonsten fehlen. Und dann wird versucht, diesen Mangel durch künstliche Nahrungsergänzungsmittel ausgeglichen. Ganz zu schweigen von der Reduzierung von Tonnen an Müll, die wir täglich produzieren…

5. Keine Angst vor guten Fetten!

Sie benutzten Butter zum Braten und kochten mit Schmalz. Viele Forschungen haben gezeigt, dass Vollfett- und Vollmilchprodukten besser zum Abnehmen geeignet sind als fettreduzierte, Magermilch- und andere Light-Produkte.

6. Aufgepasst beim Fleischkauf

Unsere Groß- und Urgroßeltern waren sicherlich keine Veganer oder Vegetarier. Sie aßen aber bestimmt auch kein Billigfleisch aus Massentierhaltung und ungesund verarbeitetes Fleisch wie Burger, Chickenwings oder Hot Dogs. Achten Sie beim Fleischkonsum auf Qualität und Herkunft. Dabei sind auch andere Fleischsorten als Kuh, Schwein und Huhn erlaubt. Wild oder Hase sind zum Beispiel Tiere mit magerem Fleisch, die damals gern gegessen wurden.

7. Saisonales essen

Essen Sie frische und saisonale Lebensmittel! Die damaligen Märkte sind vergleichbar mit heutigen Bauernmärkten, auf denen Sie frisch geerntete Produkte der Saison aus Ihrer Umgebung bekommen. Und seien wir mal ehrlich, Erdbeeren schmecken im Sommer auch einfach besser als im Winter.

8. Nie wieder Fastfood

Bei unseren Vorfahren gab es so etwas wie Fastfood nicht. Selbst wenn mal auswärts im Restaurant gegessen wurde, gab es dort frisches „echtes“ Essen.

9. Nie wieder Diät!

Diäten sind etwas, was erst in den 80ern zum Trend wurde. Die Abnehmkuren kamen quasi gleichzeitig mit den Fertigprodukten in die deutschen Küchen. Wer auf ausgewogene, frische und unverarbeitete Lebensmittel setzt, braucht keine angebliche Wunderdiät.

10. Mehr Bewegung

Dass ständiges Sitzen, im Büro oder vor dem Fernseher, schlecht für die Gesundheit ist, ist allgemein bekannt. Ein Problem, dass unsere Vorfahren nicht kannten. Sie mussten morgens aufstehen und sofort aktiv werden. Beruf und Haushalt erforderten mehr körperliche Arbeit als heute. An dieser Aktivität sollten wir uns ein Beispiel nehmen und häufiger weg von Fernseher, Computer und Smartphone.

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