A A A

Ausgeleierte Ohrläppchen? Was man dagegen tun kann

Leider wirkt im Alter die Schwerkraft stärker. Und das nicht nur an Hals oder Dekolletee. Auch die Ohrläppchen sind ausgeleiert und hängen schlaff nach unten. Wer dann auch schweren Ohrschmuck trägt, verstärkt das nach unten ziehen der Ohrläppchen umso mehr.  Wir erklären, warum manche Menschen unter ausgeleierten Ohrläppchen leiden und was man dagegen tun kann.

Im Alter verliert die Haut Elastizität – sie bildet Falten und hängt. Das passiert aber nicht nur am Hals oder im Gesicht, sondern auch an den Ohrläppchen. Schwerer Ohrschmuck verstärkt den Effekt des ausgedehnten Fettgewebes. Denn die elastischen Fasern, die die Haut normalerweise wieder in ihre ursprüngliche Form bewegen, werden zerstört. Eine Rückbildung der Haut ist daher nicht mehr möglich. Ähnlich verhält es sich nach starken Diäten bei überschüssiger Haut.

Leider kann man im Alter nichts dagegen tun, dass die Ohrläppchen ausleiern. Nur den schweren Schmuck sollte man weglassen, damit es nicht noch schlimmer wird. Wer absolut nicht mit den ausgeleierten Ohrläppchen leben kann, der kann durch einen kosmetischen Eingriff das Ohrläppchen wieder auffüllen. Dafür wird Hyaluronsäure in das Ohrläppchen gespritzt – das Ohrläppchen wird dadurch wieder kräftiger und die Haut voller.

Wenn aber das Ohrloch zu stark ausgeleiert ist, kann auch Hyaluronsäure nichts mehr ausrichten. Dann kann man lernen, damit zu leben oder sich unters Messer legen. Bei diesem Eingriff wird das ausgeleierte Ohrloch ausgeschnitten und die Wunderränder von beiden Seiten vernäht, erklärt Dr. Miriam Rehbein, eine Medizinerin mit Fachgebiet ästhetische Medizin, gegenüber stylebook.de. Nach zwei Wochen werden die Fäden gezogen. Wenn alles abgeheilt ist, kann man sich sogar wieder neue Ohrlöcher stechen lassen. Eine halbe Stunde dauert der Eingriff und soll laut Expertin schmerzlos sein.

Wer jetzt glaubt, solch ein Eingriff wäre extrem teuer, der liegt falsch. Rund 300 Euro müssen Patienten für den Eingriff auf den Tisch legen. Wem das Hyaluron reicht, der zahlt 200 Euro. Die Kosten übernimmt aber keine Krankenkasse.

Artikel drucken

Artikel teilen

Weitere Artikel, die Sie interessieren könnten

Expertenrat

Allergietest: Leiden Sie an Heuschnupfen?

Endlich – der Frühling ist da! Die Sonne scheint, die Temperaturen steigen und die Blumen beginnen zu blühen. Für viele bedeutet die Jahreszeit jedoch nicht Ausflüge ins Grüne, sondern... weiterlesen

Vorsicht!

Sie nutzen einen alten Browser!
Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser um diese Seite anzuzeigen.