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Brustkrebs: Immer bessere Heilungschancen für Betroffene

brustkrebs

Der Oktober ist Brustkrebsmonat. Jährlich gibt er Anlass, Brustkrebs in das öffentliche Bewusstsein zu rücken. Denn die Krankheit ist aktuell wie nie, immer mehr Frauen erkranken an der Krebsart. Es gibt jedoch auch eine gute Nachricht: Dank neuer Erkenntnisse, Therapien und Medikamente gibt es immer bessere Heilungschancen für die Betroffenen. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Früherkennung.

Erkrankungen nehmen zu

Mit fast 70.000 Neuerkrankungen pro Jahr ist Brustkrebs die mit Abstand häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland. Die Rate ist steigend. Derzeit erkrankt eine von acht Frauen im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Dabei steigt das Risiko mit zunehmendem Alter. Doch auch junge Frauen sind betroffen: Fast 30 Prozent der Betroffenen sind bei Diagnose noch jünger als 55 Jahre. Ein Alter, in dem die meisten anderen Krebserkrankungen zahlenmäßig noch kaum eine Rolle spielen.

Immer bessere Heilungschancen

Trotz steigender Rate der Neuerkrankungen sinkt die Zahl der Sterbefälle seit einigen Jahren. Dank besserer Methoden zur Früherkennung, neuen Therapiekonzepten und Medikamenten werden die Chancen auf Heilung für Betroffene immer besser. Eine Brustkrebsdiagnose bedeutet also nicht gleich, dass die erkrankte Person auch sterben wird. Die Überlebensrate liegt bei über 80 Prozent.

Früherkennungsuntersuchungen extrem wichtig

Ein Faktor, der eine wichtige Rolle bei der Heilung spielt, ist die Früherkennung. Je früher ein Mammakarzinom erkannt wird, desto besser die Chance auf Heilung. Das gesetzliche Früherkennungsprogramm bietet Frauen ab 30 Jahren die Möglichkeit einer jährlichen Tastuntersuchung beim Arzt. Zusätzlich kann auch das eigene Abtasten der Brust helfen, die meisten Knoten werden tatsächlich von den Betroffenen selbst entdeckt.

Zwischen 2005 und 2009 wurde in Deutschland zudem das qualitätsgesicherte Mammographie-Screening-Programm eingeführt, bei dem Frauen zwischen 50 und 69 Jahren alle zwei Jahre eine Röntgenuntersuchung der Brust durchführen lassen können. Inwiefern das Mammographie-Screening die Sterblichkeit an Brustkrebs tatsächlich verringert hat, lässt sich derzeit jedoch noch nicht zuverlässig beurteilen.

Vorbeugung durch eine gesunde Lebensweise

Viele Wissenschaftler sind davon überzeugt, dass eine gesunde Lebensweise und die richtige Ernährung das Risiko an Krebs zu erkranken stark verringern können. Darunter zum Beispiel der Brustkrebs-Experte Professor Mohammed Keshtgar. Mit weiteren Spezialisten hat er „Das Brustkrebs-Kochbuch“ veröffentlicht. Mehr zum Thema Ernährung bei Brustkrebs finden Sie hier.

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