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Graue Haare färben: 3 Gründe, warum Sie das nicht mehr tun sollten!

Graue Haare – na und? Graue oder weiße Haare, die wir im Alter nun mal alle bekommen, sind keinesfalls ein Grund sich zu schämen. Die Haarfarbe liegt sogar voll im Trend. Hier sind 3 Gründe, warum Sie Ihre Haare nicht mehr unter schädlichen Haarfarben verstecken sollten.

1. Zu sich selbst stehen

Wenn man beim Blick in den Spiegel plötzlich ein graues Haar entdeckt, ist das meistens zu erst einmal ein Schock. „So alt bin ich doch noch gar nicht“ sind Gedanken, die einem dabei in den Kopf schießen. Gerade Frauen lernen von klein auf, aktuellen Schönheitsidealen nachzujagen. Schönheit ist jedoch meist eine Sache der Ausstrahlung: Wenn wir uns selbst akzeptieren und schön finden, färbt das auch auf andere ab. Besser als ein falsches Ideal aus den Medien zu imitieren, sollte man sich selbst annehmen, authentisch sein, seinen Typ finden und diesen unterstreichen. Mit der Zeit gehören auch die grauen Haare zum eigenen Typ, sie sind dabei nicht nur ein Zeichen für Alter, sondern auch für Erfahrung und Selbstbewusstsein.

2. Gefährliche Chemikalien in Haarfarbe und Haartönungen

Klassische Mittel zum Haare färben oder tönen beinhalten eine Vielzahl an Chemikalien, die alle schädlich für die Gesundheit sein können. Studien brachten Haarfarbe zum Beispiel oft in Verbindung mit einem höheren Risiko an Krebs zu erkranken. Folgende Chemikalien finden sich in Haarfarben:

  • Die chemischen Farbvorstufen Para-Phenylendiamin (PPD) und 2,5-Toluylendiamin (PTD) sind aggressive chemische Verbindungen. PPD ist in normalen Kosmetika verboten, bei Haarfarbe gibt es jedoch eine Ausnahmeregelung. Die Stoffe können zum Beispiel Allergien hervorrufen.
  • Resorcin oder Resorcinol sind ebenfalls häufig in Haarfarben vorhanden. Die Haut kann auf Resorcin stark allergisch reagieren, zu dem führte die Chemikalie in Tests zu Zellenveränderungen und steht damit in Verdacht, Krebs zu begünstigen.
  • Weichmacher wie PEG oder PEG-Derivate sollen die Haarstruktur aufweichen, sodass die Farbpigmente besser aufgenommen werden können. Der umstrittene Stoff kommt beim Haare färben oder tönen durch die Einwirkzeit oft über einen längeren Zeitraum mit der Kopfhaut in Kontakt. Dort können sie Allergien oder Hautschäden hervorrufen.
  • Für den beißenden Geruch der Haarfarbe ist Ammoniak verantwortlich. Haar und Kopfhaut quillen auf, sodass allergieauslösende Stoffe noch stärker in die Kopfhaut eindringen können.
  • Auch synthetische Duftstoffe, die den Ammoniak-Geruch überdecken sollen, sind alles andere als gesund für die Kopfhaut.
  • Ammoniak und Wasserstoffperoxid sind außerdem die Gründe, dass gefärbtes Haar oft trocken und ungesund aussieht. Sie greifen die Haarstruktur und die Haarpapillen in der Haut an. Wenn die Haarpapille geschädigt ist, kann das Haar nicht mehr ausreichend Nährstoffe erhalten – es wird stumpf und es kommt zu Haarausfall.

3. Graue Haare liegen voll im Trend

Was für Männer schon lange gilt – man denke an George Clooney – entdeckt die Werbeindustrie jetzt auch für Frauen: Graue Haare sind attraktiv! Es wird immer mehr auf ältere Models gesetzt, die selbstbewusst zu ihren Falten und grauen Haaren stehen. Attraktive grauhaarige Models präsentieren die neueste Mode und Kosmetik. In der Werbung spiegelt sich das Selbstverständnis der „neuen alten“ Generation wieder: Sie ist modisch, natürlich und selbstbewusst.

Wie Sie die grauen Haare modern und schön stylen, haben wir hier für Sie festgehalten. Also:  Finger weg von der schädlichen Haarfabre! Stylistin und Designerin Linda Rodin macht vor, wie man graue Haare mit Selbstbewusstsein trägt – und erntet dafür viel Anerkennung in der Modewelt.

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