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Großeltern und Enkel: Was für eine gute Beziehung wichtig ist

Tipps für den Alltag mit den Enkelkindern

Die Beziehung zwischen Enkeln und ihren Großeltern ist immer etwas ganz Besonderes. Oma und Opa sind dabei Babysitter, Vertrauenspersonen, geben gute Ratschläge und helfen bei Kummer. Oft kümmern sie sich von Anfang an im Alltag mit um die Kleinen, da die Eltern berufstätig sind. So holen sie den Nachwuchs zum Beispiel von Kindergarten oder der Schule ab, kochen Mittagessen, erledigen mit den Kindern die Hausaufgaben und bringen sie zu ihren Hobbys. Deshalb gehören sie zu dem Personenkreis der engsten Vertrauten. Doch was gilt es dabei zu beachten, um im Alltag eine gute Beziehung zwischen Großeltern, Eltern und den Enkelkind zu gewährleisten?

Klare Absprachen der Regeln

Oft lassen Oma und Opa Dinge durchgehen, die dem Kind bei den Eltern nicht gestattet sind. Das ist sicherlich ab und an ok, sollte jedoch nicht dauerhaft der Fall sein. Insbesondere dann, wenn sich die Großeltern regelmäßig um ihre Enkel kümmern, da deren Eltern arbeiten sind, sollten klare Regeln aufgestellt werden. Diese müssen jedoch unbedingt mit den Eltern abgesprochen werden. Das fällt jedoch vielen Omas und Opas schwer. Sie müssen erst lernen, dass ihre eigenen Kinder nun Eltern sind und sie sich deshalb zurücknehmen müssen. Die Erziehung der Enkel sollte in der Hand von Mutter und Vater liegen. Auch bezüglich der Ernährung müssen klare Regeln aufgestellt werden, wenn die Großeltern für die Zubereitung des Mittagessens verantwortlich sind. Eine gesunde Ernährung ist essentiell für die Entwicklung des Nachwuchses.

Ist eine Betreuung auf dem Schulweg nötig?

Oftmals ist eine Begleitung durch die Großeltern auf den Weg zur Schule nicht nötig. Viele Kinder wollten das auch nicht. Wichtig ist es jedoch, dass die Kleinen sämtliche Verkehrsregeln für Fußgänger kennen und so gekleidet sind, dass sie gesehen werden. Dafür ist eine entsprechend ausgestattete Büchertasche essentiell. Bei der Anschaffung des Schulranzens sollte man unbedingt reflektierende Bereiche achten. Nur so ist die Sicherheit es Enkelkindes gewährleistet.

Was ist bei der Nachmittagsbetreuung wichtig?

Wenn sich Oma und Opa nach der Schule um die Versorgung der Kleinen kümmern, sind einige Dinge zu beachten.  Hierbei sollten sie insbesondere bei der Erledigung der Hausaufgaben Hilfestellung leisten und diese  betreuen. Sicherlich hat der Nachwuchs nicht immer Lust auf darauf. Jedoch sollte die Erledigung am Nachmittag stattfinden. Zum einen können sich die Kinder zu diesem Zeitpunkt noch gut konzentrieren. Zum anderen haben sie am Abend oft anderes Programm und gehen ihren Hobbys nach. Danach ist es zu spät, um die Hausaufgaben noch zu erledigen. Die Kleinen sind dann ausgepowert von Tag und müde.

Zudem ist es für die Eltern eine enorme Erleichterung, wenn sie nach der Arbeit nicht noch mit den Hausaufgaben des Nachwuchses konfrontiert werden. So können sie die kurze gemeinsame Zeit genießen. Bei der Betreuung der Arbeitsaufträge für zu Hause sind oft Hilfestellungen nötig. Diese können Großeltern leisten und bleiben dabei selbst fit. Kann man jedoch selbst nicht mehr weiterhelfen, ist oft Nachhilfe gefragt. Eine tolle Alternative bietet dabei die Online-Nachhilfe, bei der die Kinder von zu Hause auf nötige Lernmaterialien zugreifen können.

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