A A A

Haarausfall Wechseljahre: Das können Sie dagegen tun

Haarausfall Wechseljahre: Das können Sie dagegen tun

Hitzewallungen, Schlaflosigkeit, Gewichtszunahme und Haarausfall sind Symptome der Menopause. Jede vierte Frau leidet an Haarausfall während der Wechseljahre. Es ist normal, wenn man am Tag zwischen 50 und hundert Haare verliert, diese wachsen wieder nach. Von Haarausfall spricht man dann, wenn die Frau mehr als hundert Haare täglich verliert. Haarausfall Wechseljahre: Darunter können Frauen besonders stark leiden, wenn die schöne lange Mähne immer lichter wird. Deshalb greifen auch viele Frauen zur Schere und entscheiden sich für eine Kurzhaarfrisur. Doch es gibt auch noch andere Möglichkeiten, den Haarausfall abzuschwächen.

Ursachen und Symptome

Menopause bedeutet, dass die Östrogen-Produktion nach und nach reduziert wird. Als unerwünschtes Nebenprodukt dessen geht bei vielen Frauen die Haardichte verloren. Das passiert vor allem bei denen, die eine erbliche Veranlagung zu Haarausfall haben, beziehungsweise im Fachjargon zu androgenetischer Alopezie. Dabei reagieren die Haarwurzeln besonders empfindlich auf das männliche Hormon Dihydrotestosteron (DHT), das in geringen Mengen auch im weiblichen Körper produziert wird. Jede vierte Frau reagiert besonders stark auf das Hormon DHT, was sich im Haarwachstum bemerkbar macht. Während der Menopause wird das Haarwachstum beschleunigt, indem die Haarwachstumsphase gekürzt wird. Es können nur kurze und dünne Haare ausgebildet werden, die schneller ausfallen.

Haarausfall während den Wechseljahren zeigt sich vor allem im Scheitelbereich und am Oberkopf. Es können auch Geheimratsecken auftreten. Es gibt aber auch noch andere Ursachen, die zu Haarausfall führen können und beim Arzt untersucht werden lassen sollten. Haarausfall kann oft auch ein Zeichen für Eisenmangel oder Schilddrüsenprobleme sein. Aber auch Stress ist ein Faktor, der berücksichtigt werden sollte. Die Wechseljahre verstärken oftmals Haarausfall. Wer mehr als hundert Haare am Tag verliert, sollte unbedingt zum Arzt gehen. Mit ein paar Tricks kann man den Haarausfall allerdings zumindest etwas in Schach halten.

Tipps gegen Haarausfall
  • Seien Sie sparsam mit dem Shampoo. Man sollte nur einmal pro Wäsche die Haare shampoonieren und anschließend gut ausspülen.
  • Entscheiden Sie sich für ein Haarpflegeprodukt, welches auf Haar und Kopfhaut abgestimmt ist.
  • Verwenden Sie ab und zu eine Spülung oder Haarkur.
  • Rubbeln Sie Ihre Haare nach der Wäsche nicht mit dem Handtuch trocken, sondern lassen Sie die Haare gerne einige Minuten im Handtuch umwickelt.
  • Im Idealfall verzichten Sie auf einen Föhn und lassen die Haare lufttrocknen. Wenn es nicht anders geht, föhnen Sie ihr Haar nicht heiß.
  • Dauerwelle, Bleichen, Glätten – das sind alles Vorgänge, die dem Haar auf Dauer schädigen. Zwar entsteht dadurch kein Haarausfall, dennoch lässt es das Haar brüchig werden.
  • Bürsten mit abgerundeten Borsten und Kämme mit weit auseinander stehenden Zinken verwenden.

Wirkstoffe gegen Haarausfall

Seit einigen Jahren gilt der Wirkstoff Minoxidil als das beste Mittel gegen Haarausfall. Diesen Wirkstoff gibt es in Form einer Lösung oder eines Schaums, welche zweimal täglich auf die Kopfhaut aufgetragen werden muss. Laut Studie soll Minoxidil nicht nur den Haarverlust stoppen, sondern auch das Wachstum anregen. Zu Beginn der Therapie mit Minoxidil steigt der Haarverlust, was ein Zeichen dafür sein soll, dass die Therapie anschlägt. Erst nach einigen Wochen zeigen sich erste positive Resultate. Leider wird diese Therapie nicht von der Krankenkasse gezahlt und um eine Wirkung zu erzielen, muss das Mittel, das rezeptfrei in der Apotheke gekauft werden kann, langfristig angewendet werden, was dementsprechend auf den Geldbeutel schlägt. Ein weiterer Wirkstoff gegen Haarausfall ist Alfatradiol, auch 17-alpha-Estradiol genannt. Diese Substanz soll an den Haarwurzeln die Bildung von DHT unterdrücken und so den Haarverlust stoppen.

Artikel drucken

Artikel teilen

Weitere Artikel, die Sie interessieren könnten

Nicht nur QR-Codes, sondern auch die “normalen” Strichcodes von Lebensmittelverpackungen kann man mit dem Smartphone auslesen.
Technik & Kommunikation

Was sind das für Quadrate? QR-Codes!

Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, was es mit diesen Quadraten auf sich hat, die meist aus kleinen schwarzen und weißen Rechtecken bestehen? Man nennt diese Gebilde QR-Code. QR steht dabei... weiterlesen

Vorsicht!

Sie nutzen einen alten Browser!
Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser um diese Seite anzuzeigen.