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Jodmangel Symptome: So erkennen Sie Jodmangel

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Jod ist lebenswichtig für den menschlichen Organismus. Ein dauerhafter Jodmangel kann sich negativ auf Kreislauf, Herz, Verdauung und psychische und physische Leistungsfähigkeit auswirken. Wir klären, welche Jodmangel Symptome es gibt und wie Sie einem solchen Mangel vorbeugen können.

Das Spurenelement Jod spielt eine entscheidende Rolle bei der Produktion der wichtigen Schilddrüsenhormone T3 und T4. Diese sind erheblich an der Regulierung des Stoffwechsels und des Kreislaufes beteiligt und somit extrem wichtig für den menschlichen Körper. Das wichtige Spurenelement kann jedoch nicht selbst vom menschlichen Organismus produziert werden und muss somit durch die Nahrung aufgenommen werden.

Wenn der Mensch zu wenig Jod aufnimmt, lässt sich das an vielfältigen Symptomen des Körpers erkennen. Oft ist es jedoch so, dass die Anzeichen eines Jodmangels schleichend auftreten und erst zu spät von den Betroffenen bemerkt werden. An folgenden Symptomen können Sie einen Jodmangel erkennen.

Jodmangel Symptome
  • Vergrößerung der Schilddrüse (Struma)
  • Knotenbildung
  • Depressive Stimmlage
  • Eingeschränkte körperliche Leistungsfähigkeit
  • Plötzliche Gewichtszunahme bei gleichem Essverhalten
  • Haarausfall
  • Brüchige Nägel und stumpfe Haare
  • Dauerhafte Müdigkeit
  • Trockene und blasse Haut
  • Konzentrationsstörungen
  • Kälteempfindlichkeit
  • Geschwollene Augenlider
  • Schwellungen im Augen- und Wangenbereich
  • Raue, heisere Stimme
  • Enge oder Druckgefühl im Hals
  • Schluck- oder Atembeschwerden
  • Kloß-Gefühl im Hals
  • Sichtbare Vergrößerung im vorderen Kehlkopf-Bereich
  • Gestörte Fruchtbarkeit bei Männern und Frauen
  • Gestörtes sexuelles Verlangen
  • Zyklusstörungen bei Frauen

Betroffene, die einige der Symptome an sich wieder erkennen, sollten sich unbedingt an einen Arzt wenden und sich untersuchen lassen. Ein akuter Jodmangel, der nicht behandelt wird, kann erhebliche Auswirkungen auf den Körper sowie auf die Psyche haben.

So beugen Sie Jodmangel vor

Damit es gar nicht erst zu einem Jodmangel kommt, sollte man Wert auf eine jodreiche Ernährung legen. Der Tagesbedarf an Jod eines erwachsenen Menschen liegt bei 200 Mikrogramm. Als wichtigsten Jodlieferanten lässt sich das Jod-Salz nennen. Wie der Name schon sagt, ist es mit Jod versetzt. Ein Teelöffel des jodhaltigen Speisesalzes deckt schon die Hälfte des täglichen Bedarfes an Jod. Ebenfalls jodhaltig sind Lebensmittel wie Fisch, Meeresfrüchte und Milchprodukte wie Milch, Käse oder Joghurt. Auch bestimmte Gemüsesorten wie Rettich oder Feldsalat enthalten Jod und können somit helfen, einem Jodmangel vorzubeugen.

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