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Krebsfakten: 9 Dinge, die Sie noch nicht über Krebs wussten

Eine Krebs-Erkrankung stellt heute zwar weniger Probleme dar als vor 20 Jahren. Dennoch sind einige Krebsarten eine medizinische Herausforderung. Auch wenn wir mittlerweile viel über Krebs wissen – diese neun Dinge wissen Sie sicher noch nicht über die Krankheit!

1. Woher hat der Krebs seinen Namen?
Die Bezeichnung geht auf das Aussehen bestimmter Tumore zurück. Da Tumore von erweiterten Blutgefäßen umgeben sind und das an Füße und Scheren der Krebse erinnert,benennt man Tumore als krebsartig.

2. Krebs war schon den alten Ägyptern bekannt
Schon die alten Ägypter kannten Krebs als Erkrankung. Bereits im Jahr 1600 vor Christus wurde die Krankheit das erste mal beschrieben. In den Aufzeichnungen ist zu lesen, wie Brusttumore schon in der Antike entfernt wurden. Aber richtige Behandlungsmethoden waren damals eben nicht bekannt.

3. Es gibt mehr Hautkrebs als Lungenkrebs
Die Zahl der Hautkrebsfälle, verursacht durch Solarien, ist in den USA auf 400.000 pro Jahr angestiegen. Und das liegt am häufigen Bräunen in Solarien.

4. Krebs ist vermeidbar
Forscher sind der Meinung, dass die Hälfte aller Krebsfälle und damit auch die Hälfte aller Todesfälle durch Krebs vermeidbar sind. In Summe sind das zwischen 2,4 und 3,7 Millionen Todesfälle pro Jahr, die einfach nicht sein müssten – davon 80 Prozent in Ländern mit niedrigen bis mittlerem Einkommen.

5. Es gibt mehr als 200 Arten und Unterarten von Krebs
Krebs ist nicht gleich Krebs. In den vergangenen Jahren haben Mediziner zahlreiche Arten und Unterarten erforscht. Glücklicherweise hat das zur Folge, dass auch entsprechende Behandlungen entwickelt worden!

6. Dieses Säugetier ist immun gegen Krebs
Der Nacktmulle ist immun gegen Krebs. Das Tier produziert selber Hyaluronsäure, die das Krebswachstum hemmt. Mediziner stehen bisher noch ganz am Anfang, um diese Erkenntnis für sich zu nutzen.

7. Weltweit überleben 28 Millionen Menschen eine Krebserkrankung
Obwohl die Zahl der Krebserkrankungen jährlich steigt, überleben in vielen Ländern mehr Menschen diese Erkrankung auch wieder. Das verdanken wir dem Fortschritt in der Medizin.

8. Die wenigsten Krebsfälle sind erblich bedingt
Nur fünf bis zehn Prozent aller Krebsfälle sind erblich bedingt. Die meisten Krebstumore entstehen durch eine Kombination aus Erb- und Umweltfaktoren.

9. Brustkrebs hat eine favorisierte Seite
Die Wahrscheinlichkeit, an Brustkrebs zu erkranken, ist an der linken Brust fünf bis zehn Mal höher als an der rechten Brust. Die linke Körperhälfte ist insgesamt bis zu zehn Prozent anfälliger für Hautkrebs.

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