
Jedes Alter hat seine Geschwindigkeit
Enkelkinder flitzen, Erwachsene hetzen, Großeltern flanieren, – so könnte man oftmals die Ganggeschwindigkeit der Menschen unterschiedlichen Alters beschreiben. Egal wie schnell wir uns bewegen,... weiterlesen
Kaum ein anderes Thema ist wohl so umstritten und wird so viel diskutiert wie die Sozialen Netzwerke. Für unseren Nachwuchs nimmt die Bedeutung von Plattformen wie TikTok oder Instagram immer weiter zu und bestimmt ihren Alltag. Dennoch birgt die Nutzung auch einige Risiken, die man nicht unterschätzen sollte. Wir haben die Möglichkeiten und Gefahren der unterschiedlichen Social-Media-Kanäle für Kinder betrachtet und klären auf, wie der Umgang gestaltet werden sollte, um Kinder vor möglichen Gefahren zu schützen.
Darum lieben Kinder und Jugendliche Social Media Apps
Social Media Plattformen sind bei Kindern und Jugendlichen äußerst beliebt. Das liegt nicht zuletzt daran, dass sie sich hier ungestört austauschen können, ohne dabei von Erwachsenen überwacht zu werden. Die Online-Netzwerke bieten die Möglichkeit, neue Freunde kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen, sich über Interessen und Hobbys auszutauschen und vor allen Dingen, sich zugehörig zu fühlen. Die so entstehenden Online-Communitys bilden dadurch einen wichtigen Bestandteil des Alltags und helfen bei einer schnellen und einfachen Kontaktaufnahme.
Diese Social-Media-Kanäle für Kinder sind besonders angesagt
Inzwischen gibt es eine Vielzahl verschiedener Netzwerke und Apps im Social Media Umfeld. Um den eigenen Kindern den richtigen Umgang beizubringen, ist es unerlässlich für, sich über Social Media zu informieren und up-to-date zu bleiben. Wir liefern einen kleinen Einblick und stellen die wichtigsten Plattformen vor:
Vor- und Nachteile von Social Media
Selbstverständlich lauern in den Sozialen Netzwerken nicht nur Risiken und Gefahren. So lernt der junge Nutzer, Kontakte zu knüpfen, zu pflegen und sich über Gedanken und Meinungen auszutauschen. Dies stärkt die Kommunikationsfähigkeit und erweitert ihren sozialen Horizont, da sie lernen müssen, sich mit anderen Ansichten auseinanderzusetzen. Außerdem können sie ihre eigene Identität festigen. Zudem bieten Plattformen wie Instagram und Co. eine gute Möglichkeit, sich über Politik oder andere Themen zu informieren.
Doch leider nehmen die potentiellen Gefahren in den Netzwerken immer weiter zu. Neben Cybermobbing oder Hasskommentaren, sind insbesondere die Kontakte zu Fremden ein großes Problem. So geschieht es immer häufiger, dass Erwachsene Kontakt zu Kindern aufnehmen und ihnen Inhalte zusenden, die nicht altersgerecht sind. Des Weiteren kann der soziale Druck, immer wieder neue Inhalte zu posten, mehr Follower zu generieren oder Likes zu erhalten, bei Kindern FOMO auslösen.
Eltern sollten sich Gedanken darüber machen, wie sie die Mediennutzung gestalten. Dazu gehört es, Zeiten festzulegen, in denen die Social Media Apps genutzt werden dürfen und ebenso, in welchen Situationen diese tabu sind. Zudem sollte man berücksichtigen, dass Kinder im Alter von 6 Jahren maximal 30 Minuten pro Tag mit der Nutzung von Medien – egal ob Social Media, Computer oder TV – beschäftigt sein sollten. Dies lässt sich unter anderem über Kinderschutz-Apps lösen oder Eltern suchen regelmäßig das persönliche Gespräch und reden offen über Dinge, die die Kinder gesehen oder gelesen haben.
Für die Mediennutzungsdauer gibt es entsprechend dem Alter von Kindern folgende Regeln, die als Orientierung dienen können: