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Die Notfallapotheke der Großeltern – was gehört alles hinein?

Die Notfallapotheke der Großeltern – was gehört alles hinein?

Die Zeit bei Oma und Opa gehört für Kinder meistens zum Schönsten überhaupt. Schließlich sind bei den Großeltern immer ein paar Sachen mehr als sonst erlaubt und oft gibt es sogar Süßigkeiten.

Eltern setzen gerne auf ihre eigenen Eltern, wenn die Zeit gelegentlich knapp wird und wenn sie sich nach ein paar freien Stunden sehnen. Wie auch im eigenen Haus kann es aber bei den Großeltern schnell zu einem aufgeschlagenen Knie, zu Übelkeit oder anderen Wehwehchen kommen. Für einen solchen Fall sollten die Oma und der Opa immer eine kleine Notfallapotheke bereithalten.

Braucht es überhaupt eine Notfallapotheke?

Die Notfallapotheke der Großeltern ist genauso wichtig wie eine kleine Hausapotheke. Wahrscheinlich hat jeder Haushalt ein paar der wichtigsten Medikamente ohnehin zu Hause, das Besondere an der Notfallapotheke ist allerdings, dass diese genau an die Bedürfnisse und an die wahrscheinlichsten Erkrankungen und Verletzungen der Kinder angepasst ist. Ebenso zeichnet sie sich dadurch aus, dass sie einen festen Platz in der Wohnung hat und sofort gefunden wird, wenn es wirklich einmal zu einem kleineren Zwischenfall kommen sollte. Hat man einmal nicht alles direkt zuhause parat, dann hilft hier zusätzlich der Apotheken Notfalldienst in der Nähe.

Die Absprache mit den Eltern der Kinder ist entscheidend

Großeltern passen in der Regel immer besonders auf die Kleinen auf. Sollte es dennoch zu einer kleineren Verletzung kommen, so machen sie sich oftmals heftige Vorwürfe. Um das zu verhindern und um das Wohl des Kindes immer an die erste Stelle zu setzen, sollten Eltern und Großeltern genau bereden, was bei einem Notfall zu tun ist. Bei Verbrennungen, beim Verschlucken gefährlicher Stoffe, bei Brüchen oder bei bestimmten Krankheitsbildern, die sich nicht sofort zuordnen lassen, muss immer sofort ein Arzt aufgesucht oder eine Ambulanz angefordert werden. Es braucht klare Regeln, diese schützen das Kind und entlasten zudem die Großeltern.

Was gehört in die Notfallapotheke der Großeltern?

Die Notfallapotheke der Großeltern sollte räumlich unbedingt von der Hausapotheke getrennt sein. Zu groß ist die Gefahr von Verletzungen. Außerdem muss sie zugänglich, aber für Kinder nicht erreichbar im Haus angebracht werden.

In die Notfallapotheke gehören Pflaster, Mullbinden, Verbände, Desinfektionsmittel, Fieberthermometer, Kühlgel bei Insektenstichen, etwas gegen Durchfall und eventuelle Medikamente, die das Kind aufgrund einer spezifischen Krankheit benötigt. Natürlich können in Absprache mit den Eltern weitere Medikamente, Salben und dergleichen hinzugefügt werden.

Wichtig ist immer, dass der Bestand regelmäßig kontrolliert wird. Ist noch alles Notwendige vorhanden und wie lange ist der Inhalt noch haltbar? Wer sich solche Fragen stellt, der findet in den meisten Fällen alles Wichtige in seiner Notfallapotheke vor.

Gefahren gezielt vermeiden

Die Zeit, als die Großeltern Kinder waren, ist lange her, weshalb es manchmal schwer sein kann, sich in die Kleinen hineinzuversetzen. Damit die Notfallapotheke erst gar nicht gebraucht wird, müssen das Haus oder die Wohnung kindersicher gemacht werden. Die Steckdosen brauchen Schutzvorrichtungen, scharfe Kanten müssen abgedeckt werden, die Herdplatten dürfen nicht erreichbar sein. Manche Vorsichtmaßnahmen erscheinen drastisch, doch wer die Kreativität und den Einfallsreichtum der Kinder kennt, der weiß, dass diese vor kaum etwas Halt machen und sich der Gefahren im Haushalt nicht bewusst sind.

Lässt sich ein kleiner medizinischer Zwischenfall nicht vermeiden, so ist die heimische Notfallapotheke ideal, um die Sache schnell zu lösen. Außerdem sorgt es für ein gutes Gefühl, wenn die Großeltern um ihren umfangreichen Bestand im Falle eines Falles wissen.

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