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Schule wird teuer: Wie Großeltern ihre Enkel sinnvoll unterstützen können

Quelle: Bild mit KI erstellt

Der erste Schulranzen, neue Sportschuhe, Klassenfahrten oder später der Taschenrechner: Schule kostet über die Jahre einiges. Für Eltern kommen viele kleinere und größere Ausgaben zusammen. Großeltern möchten häufig helfen – doch nicht immer muss es gleich ein großer Geldbetrag sein. Oft ist eine gezielte Unterstützung im richtigen Moment besonders wertvoll.

Schon die Einschulung bringt viele Ausgaben mit sich

Mit dem ersten Schultag beginnt nicht nur ein neuer Lebensabschnitt. Auch finanziell verändert sich für Familien einiges. Schulranzen, Federmappe, Hefte, Stifte, Sportkleidung und Schultüte stehen oft gleichzeitig auf der Einkaufsliste.

Nach Berechnungen von idealo kostet allein ein durchschnittlicher erster Schulranzen inzwischen mehr als 100 Euro. Über die gesamte Schulzeit summieren sich Ausgaben für Ausstattung, Betreuung, Verpflegung, Schulbücher und weitere Posten erheblich. Einen ausführlichen Überblick bietet die Untersuchung zu den Schulkosten in Deutschland.

Für Großeltern kann das ein guter Anlass sein, mit den Eltern frühzeitig abzusprechen, wo Unterstützung tatsächlich gebraucht wird.

Lieber gezielt helfen als doppelt kaufen

Natürlich macht es Freude, dem Enkelkind zur Einschulung etwas Schönes zu schenken. Trotzdem ist es sinnvoll, größere Anschaffungen vorher mit den Eltern abzustimmen.

Vielleicht ist der Schulranzen bereits gekauft, während Sportsachen, Schreibtischlampe oder Federmappe noch fehlen. Eine kurze Rückfrage verhindert Doppelkäufe und sorgt dafür, dass das Geschenk wirklich genutzt wird.

Gerade grosseltern.de empfiehlt rund um die Einschulung immer wieder praktische und langfristig nutzbare Geschenke statt ausschließlich kurzfristiger Überraschungen.

Kosten enden nicht nach dem ersten Schultag

Nach der Einschulung folgen laufend neue Ausgaben. Im Laufe eines Schullebens werden unter anderem neue Rucksäcke, Schreibmaterialien, Sportausstattung und technische Hilfsmittel benötigt. Hinzu kommen je nach Schule und Wohnort Kosten für Bücher, Betreuung, Mittagessen und Klassenfahrten.

Großeltern können deshalb überlegen, Unterstützung nicht nur auf die Einschulung zu konzentrieren. Statt eines sehr großen Geschenks zum Schulstart kann beispielsweise jedes Jahr ein kleiner Betrag für schulische Ausgaben eingeplant werden.

Das entlastet die Familie dann, wenn tatsächlich neue Anschaffungen anstehen.

Geld schenken – aber mit einem konkreten Zweck

Ein Umschlag mit Geld wirkt auf den ersten Blick vielleicht weniger persönlich als ein Geschenk. Er kann aber sehr sinnvoll sein, wenn klar ist, wofür das Geld gedacht ist.

Mögliche Anlässe sind beispielsweise:

  • ein neuer Schulranzen
  • Bücher und Lernmaterialien
  • eine Klassenfahrt
  • ein Laptop oder Tablet für die Schule
  • neue Sportsachen
  • Nachhilfe oder ein Lernkurs

Bei größeren Beträgen empfiehlt es sich, vorher mit den Eltern zu sprechen. So bleiben Zuständigkeiten klar und es entsteht nicht der Eindruck, dass Oma und Opa Entscheidungen der Eltern übernehmen möchten.

Unterstützung muss nicht finanziell sein

Zeit ist ebenfalls eine wertvolle Hilfe. Wer in der Nähe wohnt, kann das Enkelkind gelegentlich von der Schule abholen, bei den Hausaufgaben unterstützen oder vor einer Klassenarbeit gemeinsam lernen.

Auch regelmäßige Gespräche über den Schulalltag können viel bedeuten. Entscheidend ist dabei weniger, jede Aufgabe lösen zu können. Viel wichtiger ist echtes Interesse daran, was das Enkelkind gerade beschäftigt.

Grosseltern.de empfiehlt beispielsweise regelmäßige Gespräche über die Schulwoche als Möglichkeit, Nähe und Verlässlichkeit zu schaffen.

Auch gemeinsam sparen kann eine Idee sein

Ältere Enkel können schrittweise in Entscheidungen einbezogen werden. Muss beispielsweise ein neuer Schulrucksack oder ein Taschenrechner gekauft werden, können Großeltern gemeinsam mit ihnen Preise vergleichen und überlegen, welche Eigenschaften tatsächlich notwendig sind.

Damit wird aus der finanziellen Unterstützung gleichzeitig eine kleine Lektion über den Umgang mit Geld: Was brauche ich wirklich? Wo gibt es Preisunterschiede? Muss es immer das neueste Modell sein?

Solche Gespräche helfen Kindern und Jugendlichen, ein Gefühl für den Wert von Anschaffungen zu entwickeln.

Gemeinsam durch die Schulzeit

Großeltern müssen nicht sämtliche Schulkosten ihrer Enkel übernehmen. Schon gezielte Hilfe kann Eltern spürbar entlasten – sei es beim ersten Schulranzen, bei einer Klassenfahrt oder durch regelmäßige kleine Beiträge.

Mindestens genauso wichtig bleibt jedoch die persönliche Unterstützung. Zuhören, Interesse zeigen, Mut machen und Zeit miteinander verbringen kostet nichts und kann ein Enkelkind durch die gesamte Schulzeit begleiten.

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