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Tipps für Aktivitäten am Wochenende

Wenn die Enkel am Wochenende zu Besuch kommen, freuen sich die Kinder auf entspannte und vor allem unterhaltsameTage bei den Großeltern .

Wenn die Enkel am Wochenende zu Besuch kommen, freuen sich die Kinder auf entspannte und vor allem unterhaltsame Tage bei den Großeltern . Die grosseltern.de Redaktion hat sich dafür einige Aktivitäten für das gemeinsam Wochenende mit den Enkelkindern überlegt. Viel Spaß und genießen Sie die Enkelzeit!

Tipp 1: Flaschenmusik machen.

Eine tolle Idee haben wir von einem Opa bekommen. Er hat aus seinen leeren Flaschen ein Glockenspiel gebastelt und in den Baum gehängt. Darauf spielen nun seine Enkel.

So geht’s: Unterschiedliche Flaschen – Bierflaschen, Wasserflaschen, Schnapsflaschen, große, kleine, dünne, dicke Flaschen – suchen und mit Wasser füllen. Zunächst alle Flaschen halb voll füllen. Über den Füllstand kann dann durch Abschütten oder Hinzugießen der Ton gefunden werden. Mit mehr Wasser wird der Ton tiefer. Es nicht entscheidend den richtigen Ton zu finden, sondern den Ton, der gefällt. Wenn der Ton gefunden ist, den Füllstand mit einem wasserfesten Stift markieren. Nun eine Schnur um den Flaschenhals hängen und in der richtigen Länge in den Baum hängen. Entweder sortiert nach den Tönen von tief bis hoch oder so, wie es beliebt.

Als Schlegel dient ein Ast oder natürlich auch Schlagzeugstöcke, ein Kochlöffel tut es auch. Auf dem Ast kann man eine Holzkugel befestigen, dann klingt es noch besser.

Die Smartphone Nutzer können ja ein Video aufnehmen und uns senden. Wir würden uns freuen. Und nun viel Spaß beim Basteln der Flaschenmusik. Das wird bestimmt ein lustiger Ferientag!

Tipp 2: Pfeil und Bogen und/oder ein Zwille/Schleuder selber machen.

Sie benötigen: Äste, Taschenmesser, Brotmesser, Nylonschnur, Paketschnur, Kleber, Fäden.

Im Garten und im Wald finden Sie das benötigte Zubehör. Für den Bogen benötigen Sie einen ca. 120 cm langen, ca. 2 cm dicken, möglichst geraden und elastischen Stock oder Ast. Besonders eignen sich Äste vom Haselnussbaum, der Esche, von der Eibe und der Ulme. Kleiner Hinweis: Der Bogen, den man aus frischen Ästen bastelt, verliert nach ein bis zwei Tagen die Spannkraft (das Holz müsste ein Jahr lagern bevor es bespannt wird). Also mehrere Äste bereit legen oder abgelagertes Holz suchen.

Von den Enden des Stockes müssen Sie mit dem Taschenmesser etwas abschnitzen. Mit einem Brotmesser schneiden Sie nun 5 bis 10 cm vom Ende entfernt eine Kerbe, dort soll später die Schnur Halt finden. Am besten geeignet ist eine dünne Nylonschnur (Angelschnur). In der Mitte des Astes wird der Griff angebracht. Hierzu etwa 15 cm mit Kleber einstreichen und mit einer Paketschnur umwickeln. Für die Pfeile benötigen wir kürzere Äste (ca. 70 bis 90 cm). TIPP: im Baumarkt gibt es Blumenstäbe aus Holz, die eignen sich auch besonders gut. Die Masse können je nach Größe, Alter der Enkel variiert werden.

Von den Pfeilästen wird dann die Rinde mit einem Messer abgeschabt. Achtung: Immer weg vom Körper arbeiten. Die abgeschabten Zweige können dann mit Filzstiften noch bemalt werden. Für jüngere Enkel empfehlen wir, dicke Wattebällchen um die Pfeilspitze zu legen. Die Watte wird mit einer Serviette umwickelt und diese dann mit zwei Gummis befestigt. Unter die Gummis kann man auch einige kleine Federn stecken.

Für ältere Enkel kann der Ast mit dem Taschenmesser angespitzt werden. ABER ACHTUNG: Nie mit Pfeilen auf Menschen oder Tiere zielen! Das hintere Pfeilende bekommt eine Kerbe, hier werden die Federn befestigt. Dadurch erhöht sich die Flugstabilität des Pfeils. Plastikfedern eignen sich genauso, wie Federn von Vögeln. Und dann kann´s auch schon losgehen. Suchen Sie sich mit Ihrem Enkel ein Ziel und versuchen Sie, dieses zu treffen. Sie wissen ja: Nur Übung macht den Meister.

Ein Zwille basteln geht natürlich auch. Dies geht schneller. Suchen Sie mit ihrem Enkel einen Astgabel in Y-Form, alleine das kann schon lustig sein. Achten Sie auf besondere Astformen. Und überlegen Sie mit Ihrem Enkel, was die Form wohl darstellt.

Die Astgabel in Y-Form ist gefunden. Nun benötigen Sie noch einen Gummi (Einmachgummi, alter Fahrradschlauch oder Spanngummi aus dem Modellbau). Dieser wird dann zwischen den Ästen befestigt. In der Mitte des Gummis sollten Sie noch ein Stück Leder befestigen um die „Munition“ besser halten zu können. Und schon kann es los gehen. Alte Blechdosen eigenen sich perfekt als Ziel. Einen Turm aufstellen und versuchen, diese abzuschießen. Als Munition eignen sich kleine Gummibälle. Achten Sie darauf, dass die Geschoße nicht zu hart und gefährlich sind.

Auch hier gilt: Niemals auf Menschen oder Tiere zielen!

Tipp 3: Kerzen ziehen.

Ein Tipp für einen regnerischen Tag im Sommer. Kerzen ziehen ist eine alte Tradition und Kunst. Sie benötigen: Kerzenreste, Baumwolldochte, Zeitungspapier, einen großen Topf, ein langes schmales Metallgefäß, das länger als die Kerze ist.

Und so geht´s: Die alten Kerzenreste vom Docht befreien. Das Wachs in das längliche Metallgefäß geben und dieses in den Topf mit Wasser stellen. Nun das Wasser erhitzen und das Kerzenwachs im Wasserbad schmelzen. Jetzt den Docht zuschneiden – doppelt so lang wie die neue Kerze sollte er sein – nun den Docht in das heiße Wachs tauchen. Vorher Zeitungspapier auf die Arbeitsfläche legen. Die Dochte auf das Zeitungspapier legen und den Vorgang es Eintauchens und Trocknens so lange wiederholen, bis die Kerze die gewünschte Dicke hat. So lange die Kerze noch formbar ist, die Kerze auf einen glatten Untergrund drücken, um die Standfläche zu formen. Nun nur noch die Kerzen zum Trocknen aufhängen. Wenn sie trocken sind, den Docht kürzen. Optimal sind 10-15 mm. Zu lange Dochte rußen, zu kurze Dochte lassen die Flamme verkümmern.

Tipp: Weißes Wachs kann man mit Pigmentstäbchen (gibt es im Bastelladen) färben.

Tipp: Mit ätherischen Ölen lassen sich Duftkerzen erzeugen. Einfach in das geschmolzene Wachs das Öl träufeln und mit einem alten Holzstab umrühren.

Tipp 4: Renovieren oder Reparieren.

Ihre Enkel sind handwerklich begabt oder wollen es werden. Längst sollte der Kellerraum, die Abstellkammer, Garage oder der Schuhschrank auf Vordermann gebracht werden. Eine tolle Ferien-Beschäftigung für die Enkel. Sie können mit den Enkeln Tapezieren, Streichen oder Lackieren. Je nachdem was gemacht werden muss. Es muss ja nicht gleich der ganze Raum sein. Beginnen Sie mit dem Tapezieren oder Streichen einer Wand oder einer Teilfläche. Es kann auch viel Spaß machen, ein altes Schränkchen oder einen Bilderrahmen abzuschleifen, zu säubern, zu lackieren.

Tipp 5: Steine beschriften.

Beim Spaziergehen findet man oft Steine. Sammeln Sie mit Ihrem Enkel Steine mit glatten Oberflächen, die so groß sein sollten, dass ein Wort darauf geschrieben werden kann. Zuhause werden die Steine zunächst gesäubert, dann mit einem wasserfesten Stift, » Plaka-Farbe oder einfach mit » Wasserfarbe bemalt. Stifte gibt es in verschiedenen Farben – bei dunklen Steinen eignen sich die Farben Weiß, Silber, Gold. Die Stifte gibt es in mit dünnen und dicken Spitzen. Beschriften und verzieren können Sie die Steine gemeinsam mit Ihren Enkeln. Worte wie Glückstein, Glücksbringer, Handschmeichler, Glück, Liebe oder dem Namen von Familienangehörigen und Freunden eignen sich sehr gut, ebenso Zeichnungen. Nun noch die Steine mit Klarlack überziehen und fertig sind schöne, kleine Geschenke für die ganze Familie.

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