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Wie das Kontaktverbot Großeltern in die Depression treibt

Ein älterer Mann sitzt einsam auf einer Bank

Das Coronavirus zwingt Großeltern dazu, auf Abstand zu den Enkelkinder zu gehen. Leider bedeutet dieses Kontaktverbot auch, dass Ostern in diesem Jahr nicht in Familie gefeiert werden kann. Für viele löst das ein Gefühl der Isolation aus. Nicht selten führt Großeltern das auch in eine Depression. Wie man da wieder rauskommt und welche Möglichkeiten es gibt, sich dennoch zum Osterfest ganz nah zu sein, erklären wir Ihnen in diesem Artikel.

1. Positiv denken
Wir können unsere Gefühlswelt selber beeinflussen – indem wir positiv nach vorn blicken. Wer der Verzweiflung und den Ängsten einen Platz frei macht, der wird sie so schnell auch nicht mehr los. Darum ist es wichtig, sie erst gar nicht zuzulassen.

2. Über Ängste sprechen
Wer zu sehr unter der Isolation und dem Kontaktverbot leidet, der muss mit jemanden darüber sprechen. Wenn die eigene Familie aktuell dafür nicht zur Verfügung steht, dann haben Sie immer noch die Möglichkeit, sich an die Telefonseelsorge zu wenden. Die erreicht man telefonisch oder per E-Mail. Telefonisch unter 0800/1110111 oder 0800/1110222 oder per Mail oder Chat unter www.telefonseelsorge.de können Sie mit versierten Seelsorgern und Beratern über Auswege sprechen. Nutzen Sie dieses Angebot, wenn es Ihnen nicht gut geht.

3. In Kontakt bleiben
Nicht alle Großeltern haben das mit der Videotelefonie drauf oder haben ein Smartphone. Darum greifen Sie zum Telefon und rufen Sie einfach mal an. Verabreden Sie mit den Kindern und Enkelkindern auch feste Telefongespräche, um in Kontakt zu bleiben. Haben Sie vielleicht Bekannte und Freunde, denen es ähnlich geht? Dann sprechen Sie auch mit denen darüber. Sie werden feststellen, dass Sie nicht allein sind mit ihren Sorgen im Kontaktverbot.

4. Digital vernetzen statt stumm bleiben
Dank Smartphone und Tablet können heute viele Großeltern über das Internet mit ihren Enkelkindern in Kontakt bleiben. Nutzen Sie diese Möglichkeit. Vielleicht unterstützen Sie die Enkel beim Hausaufgaben machen oder beim lernen. Auch Vorlesen funktioniert darüber wirklich gut.

5. Briefe schreiben
Wenn telefonieren und digital kommunizieren für Sie keine Optionen sind, dann schreiben Sie Briefe. Wohnen Sie in der gleichen Stadt, dann bringen Sie den Brief eigenhändig vorbei. Vielleicht entwickelt sich zwischen Ihnen und den Enkelkindern ein reger Briefkontakt.

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6. Backen Sie sich einen Kuchen
Auch wenn Ostern aufgrund des Kontaktverbots kein Familienfest wird, machen Sie es sich trotzdem schön. Bereiten Sie Kekse vor, backen Sie sich einen Kuchen, schmücken Sie es sich schön und versuchen Sie, dieses Fest so normal wie möglich für sich durchzuziehen. Nur so schaffen Sie es, dass Sie auch auf andere Gedanken kommen.

7. Genießen Sie das Wetter!
Rausgehen, Sonne genießen und die frische Luft atmen – das alles wird Ihnen gut tun. Vielleicht machen Sie auch leichte Sportübungen, damit Sie sich was Gutes tun können. Es ist wichtig, dass Ihre körperliche Gesundheit unter der Situation nicht leidet.

8. Hilfe holen, wenn die Seele zu dunkel ist
Wenn Sie das Gefühl haben, dass sich Ihre Lage im Kontaktverbot trotz unserer Tipps nicht bessert, dann müssen Sie sich unbedingt Hilfe holen. In dem Fall weisen wir auch wieder auf die Telefonseelsorge hin, denn die kann Ihnen helfen, die passende Unterstützung für Sie zu finden. Zögern Sie nicht, diesen Schritt zu gehen.

Photo by Huy Phan on Unsplash

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