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Winterquartiere für Tiere bauen - eine tolle Aktion für Kinder

Winterquartiere für Tiere bauen

Wo schlafen die Vögel, wenn es kalt ist? Und was futtern sie, wenn das Angebot der Natur weniger wird? Hat Ihr Enkel solche Fragen auch schon gestellt? Dann nichts wie ran und Futter sammeln oder  Winterquartiere für Tiere bauen. Zusammen macht das noch mehr Spaß!

Wer seinen Enkel in das Thema Tierschutz einweihen möchte, hat dazu speziell jetzt viele Gelegenheiten – zählt doch das Bauen und Anbringen von Nistkästen zu den festen Bestandteilen aktiver Naturschutzarbeit vor Ort. Gerade da, wo Naturhöhlen fehlen, sind künstliche Nisthilfen sinnvoll. Darüber hinaus macht das Bauen von Nistkästen nicht nur Spaß, sondern eignet sich hervorragend, um Kinder und Jugendliche mit Tieren und deren Lebensweise vertraut zu machen.

Nistkästen erfüllen auch im Winter wichtige Aufgaben. “Ob Meisen, Kleiber, Eichhörnchen und Schmetterlinge – selbst die wetterbeständigsten Outdoor-Profis schätzten eine warme Schlafstube”, weiß der NABU, der Naturschutzbund Deutschland e.V. Und macht darauf aufmerksam, dass eine Nisthilfe manchem Vogel im Winter sogar das Leben retten könne. Zaunkönige beispielsweise würden Nistkästen “als kuschelige Winter-Schlafstätten” nutzen, heißt es.

Vogelschützer empfehlen zudem: Wer Vögel in der bald kalten Jahreszeit mit Nahrung versorgen möchte, sollte nicht zu spät mit der Fütterung beginnen. Gerade in städtischen Ballungsräumen sei ein Fütterungsbeginn bereits im Herbst sinnvoll. Ein Futterplatz werde dadurch “eingeweiht”: So hätten “die Vögel mehr Zeit, sich den Standort des ‘Vogelrestaurants’ quasi nebenbei einzuprägen und können es in Zeiten des Mangels zielsicher ansteuern, wenn sie hungrig sind”, empfehlen Vogelfreunde auf wildvogelhilfe.org

grosseltern.de rät: Sammeln Sie gemeinsam mit Ihrem Enkel natürliches Futtermittel für Vögel und bauen Sie Winterquartiere für Tiere!

So beschreibt zum Beispiel der BUND, was sich zum Sammeln eignet: “Beeren von Weißdorn, Holunder, Sanddorn, Eberesche und Schlehe sind besonders bei Amsel und Wacholderdrossel beliebt. Grünfink, Sperlinge und Dompfaff bevorzugen die Körner verschiedener Getreidesorten und die Samen von Gräsern, Kletten, Brennnesseln, Disteln, Ampfer und Löwenzahn. Auch Sonnenblumenkerne, Kürbissamen, Bucheckern sowie Wal- und Haselnüsse werden gerne gefressen. Blau- und Kohlmeisen ernähren sich sowohl von Beeren als auch von Körnern.”

Gut zu wissen:

Unter dem Titel „Wohnen nach Maß“ gibt es beim NABU eine Broschüre mit detaillierten Anleitungen, wie man Nisthilfen selbst baut, welche Materialien man braucht und auch, wie man sie anschließend reinigt. Die Broschüre finden Sie hier.

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