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Zwillinge bekommen: So können Großeltern unterstützen

Zwillinge bekommen: So unterstützen Großeltern

Es ist für viele eine der schönsten Nachrichten: „Mama, Papa, ihr werdet Großeltern.“ Man freut sich schon sehr auf das Enkelkind und die gemeinsame Zeit – und dann heißt es plötzlich: „Es sind Zwillinge.“ Zwei auf einen Schlag, das kann für viele Eltern und Großeltern zu einer wahren Herausforderung werden. Wer Zwillinge hat, weiß das. Da sind die Eltern vor allem am Anfang für jede Unterstützung dankbar. Wie können Großeltern ihre Kinder unterstützen, wenn sie Zwillinge bekommen? Und was erwartet Oma und Opa, wenn sie sich um die Enkel Vollzeit kümmern, weil beide Eltern berufstätig sind?

Schon während der Schwangerschaft hilft den werdenden Eltern jede unterstützende Hand. Zwillinge werden als Risikoschwangerschaft eingestuft, weswegen sich die werdende Mutter bei der Arbeit oder im Haushalt nicht übernehmen sollte. Oft kommen Zwillinge auch zu früh auf die Welt, aber keine Sorge, die meisten sind gesund. Dann sind sie plötzlich da – eineiige oder zweieiige Zwillinge. Die wichtigste Regel: Zwillinge sind zwei individuelle Menschen, die eine eigenständige Persönlichkeit haben.

Individualität von Zwillingen fördern

Oft passiert es unbewusst, dass Erwachsene Zwillinge als eine Einheit betrachten und dementsprechend behandeln. Zwillinge haben meist einen sehr engen Draht zueinander, sie sind aber dennoch in der Persönlichkeit unterschiedlich. Es ist wichtig, das zu erkennen und jeden einzelnen zu fördern. Je mehr Zeit man mit Zwillingen verbringt, desto besser lernt man die Unterschiede kennen. Manchmal ist ein Zwilling zurückhaltender, manchmal lauter. Es ist wichtig, dass Sie Zwillinge immer mit ihren Namen ansprechen und nicht im Plural wie mit „ihr“. Ebenso wichtig ist der Blickkontakt zu jedem einzelnen, wenn Sie mit ihnen sprechen. Dadurch haben die Enkel das Gefühl, ganz persönlich wahrgenommen zu werden und nicht im Schatten der Schwester oder des Bruders zu stehen.

Im Haushalt gibt es schneller Chaos

Mehr Kinder bedeuten auch mehr Wäsche, mehr Geschirr, mehr Arbeit. Gerade wenn die Kinder noch klein sind, ist es oft sehr anstrengend, Erziehung und Haushalt unter einen Hut zu bringen. Wenn das eine Kind ruhig ist, schreit das andere. Zwillinge benötigen mehr Aufmerksamkeit, als ein Kind. Und sie produzieren mehr Schmutzwäsche. Es ist daher für die Eltern eine große Unterstützung, eine helfende Hand im Haushalt zu haben. Sei es beim Wäsche waschen, Putzen, Kochen oder Beaufsichtigen der Kleinen.

Unterschiedliche Hobbys fördern

Im Kindergartenalter gehen Kinder oft schon ihren ersten Hobbys nach. Es ist natürlich einfacher, Zwillinge zu den gleichen Nachmittagsveranstaltungen zu fahren. Doch nicht jeder Zwilling interessiert sich für das gleiche. Versuchen Sie auf die Bedürfnisse und Interessen der einzelnen Enkel einzugehen und bieten Sie den Eltern an, das Enkelkind zum Sport zu fahren. Oder verbringen Sie den Nachmittag nur mit einem Enkel im Park, während das andere Musikunterricht hat, und umgekehrt. Dadurch entlasten Sie den vollen Zeitplan der Eltern und die Enkel haben die Möglichkeit ganz unterschiedlichen Hobbys nachzugehen.

Bei Zwillingen ist eine konsequente Erziehung wichtig, denn Ihnen steht immer ein Team gegenüber, gegen das Sie sich behaupten müssen. Zwillinge bringen aber auch doppelt so viel Unterhaltung und Spaß in Alltag. Also keine Panik, wenn die Kinder Zwillinge bekommen!

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