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Ein zweites Zuhause bei Oma und Opa: So genießen Enkel ihre Zeit bei den Großeltern

Wenn die Kleinen ein zweites Zuhause bei Oma und Opa haben und sich wie zu Hause fühlen können, wird jeder Besuch zur Qualitätszeit.

Die Beziehung zwischen Großeltern und ihren Enkeln ist etwas ganz Besonderes. Beide Generationen können stark von der gemeinsamen Zeit profitieren und auch für Eltern kann es viele Vorteile haben, wenn sie einen liebevollen und vertrauten Umgang zwischen Großeltern und Enkelkindern unterstützen. Wenn die Kleinen ein zweites Zuhause bei Oma und Opa haben und sich wie zu Hause fühlen können, wird jeder Besuch zur Qualitätszeit, die das Leben bereichern kann.

Es gibt viele Gründe, warum Oma und Opa für ihre Enkelkinder so wichtig sind. Sie sind Vorbilder, Seelentröster, Spaßmacher, Vertraute und Verwöhner. Kinder lieben es, sich von Oma und Opa so richtig verwöhnen zu lassen und bei den Großeltern einen kleinen Urlaub vom Alltag zu genießen. Mit Oma kochen und backen, mit Opa in der Werkstatt oder im Garten werkeln, spannende Dinge auf dem Dachboden entdecken und endlich Fahrradfahren ohne Stützräder lernen. Oft haben Großeltern viel Zeit für all die kleinen und großen Dinge, die im stressigen Familienalltag auf der Strecke bleiben. Und das Beste ist: Sie schenken ihre Zeit und ihre Aufmerksamkeit mit vollen Händen und aus vollem Herzen.

Das alles sind gute Gründe dafür, dass Enkelkinder so viel Zeit wie möglich mit und bei den Großeltern verbringen sollten. Wenn die Familie nah beieinander wohnt, ist der Kontakt oft sehr intensiv und es gibt viele Möglichkeiten, um gemeinsam Zeit zu verbringen. Aber auch über größere Entfernungen hinweg kann die Beziehung zwischen Großeltern und Enkeln sehr intensiv sein. So können Familien zum Beispiel schon früh das Wochenende bei Oma und Opa als Ritual einführen, das allen Seiten guttut. Wichtig ist dabei vor allem, dass alle die gemeinsame Zeit genießen können und Kinder ein zweites Zuhause bei Oma und Opa haben, in dem sie sich so richtig wohlfühlen . Damit auch kleine Übernachtungsgäste nicht unter Heimweh leiden, ist es gut, wenn sich die Wohnung der Großeltern wie ein zweites Zuhause anfühlt. Schon kleine Dinge können dazu beitragen, dass die Enkelkinder sich jederzeit willkommen fühlen und immer wieder gerne zu Besuch kommen.

Ein fester Platz am Esstisch

Ein Besuch bei Oma und Opa ist für viele Kinder mit kulinarischen Genüssen verbunden. Echte Hausmannskost steht auf dem Speiseplan und natürlich kann niemand so gut backen wie Oma. Die schönsten Kindheitserinnerungen sind mit dem Duft von frisch gebackenem Brot und Kuchen verknüpft.

Besonders heimisch fühlen sich die Kleinen, wenn Oma nicht nur bei jedem Besuch ihr Leibgericht oder ihren Lieblingsnachtisch zaubert, sondern sie auch einen festen Platz am Esstisch der Großeltern haben. Gemeinsame Mahlzeiten sind ein Ausdruck von Familienzusammengehörigkeit, deshalb tut es so richtig gut, wenn man sich dabei nicht als Gast fühlen muss.

Kommen die Enkel regelmäßig zu Besuch, sollte ihnen deshalb ein Stammplatz zugedacht werden, der zum Beispiel mit einem eigenen Kindergeschirr oder einem besonders hübschen Teller aus Omas Küchenschrank eingedeckt wird. Je nach Alter des Kindes sollte auch bei Oma und Opa ein spezieller Kinderhochstuhl zur Verfügung stehen, damit die Kleinen sicher sitzen und die angebotenen Speisen gut erreichen können. Ältere Kinder können natürlich auch auf einem normalen Esszimmerstuhl am Esstisch Platz nehmen.

Mit einem festen Platz am Esstisch kommen Kinder sehr schnell in der neuen Situation an und wissen von Anfang an, dass sie willkommen sind.

Ein gemütlicher Schlafplatz

Familien kennen die Situation: Verbringen Kinder ein paar Tage außerhalb ihrer gewohnten Umgebung, können vor allem die Nächte kritisch werden. Wenn die Abenteuer des Tages beendet sind und Ruhe einkehrt, regt sich oft auch das Heimweh.

Kleine Rituale vor dem Schlafengehen können den Abschied vom Tag auch in einer anderen Schlafumgebung erleichtern. Mit Oma und Opa noch einen heißen Kakao trinken und dabei einer Geschichte lauschen, ein kleiner Ausflug in den abendlichen Garten, um nach Glühwürmchen Ausschau zu halten, Abendrituale helfen Kindern dabei, sich vom Tag zu verabschieden und schaffen Vertrauen und Sicherheit.

Außerdem sollten kleine Übernachtungsgäste einen gemütlichen Schlafplatz haben, an dem sie sich so richtig einkuscheln und rundum wohlfühlen können. Wenn kein separates Gästezimmer zur Verfügung steht, kann auch ein Matratzenlager im Wohnzimmer oder neben dem Bett von Oma und Opa zum Schlafen einladen, wenn es liebevoll gestaltet ist. Für Babys und Kleinkinder muss der Schlafplatz nicht nur gemütlich, sondern auch besonders sicher gestaltet sein. Ein Gitterbett oder eine Schlafstätte mit entsprechendem Rausfallschutz sorgen für ruhige Nächte. Eine flauschig weiche Bettwäsche mit dem Lieblingsmotiv des Kindes kann eine heimelige Atmosphäre schaffen und dabei helfen, kleine Anflüge von Heimweh schnell zu überwinden.

Am besten ist es, wenn die Großeltern das Bett schon vor der Ankunft der kleinen Besucher liebevoll vorbereitet haben. So fühlen sich die Enkel gleich zu Hause und erkennen, dass sich auch die Gastgeber auf die gemeinsame Zeit freuen. Manchmal haben Oma und Opa auch noch ihren alten Teddybären oder ein anderes Lieblingsstofftier aus ihrer Kindheit bei sich, das die Enkelkinder zum Kuscheln und Liebhaben ausleihen dürfen. Vielleicht liegt auch schon das Lieblingsbuch auf der Bettdecke bereit und verspricht gemütliche Stunden am Abend.

Wenn ich bei Oma bin, wollen wir wieder … Gemeinsame Gewohnheiten pflegen

Kinder sollen ihre gemeinsame Zeit mit Oma und Opa genießen und sich am besten schon vorher darauf freuen können. Schöne Gewohnheiten können dieses positive Gefühl verstärken. Jede Familie kann ihre eigenen kleinen und großen Rituale entwickeln, die für Kinder untrennbar mit einem Besuch bei den Großeltern verknüpft sind. Solche schönen gemeinsamen Erinnerungen halten meist ein Leben lang.

Gemeinsame Aktivitäten, ein spezielles Bei-Oma-und-Opa-Essen, ein festes Abendritual, das Handtuch und der Waschlappen mit der schönen gestickten Rose, nach der Badewanne mit Omas Lockenwicklern frisiert werden, gemeinsam Blumen für den Kaffeetisch pflücken, das Gemüse fürs Mittagessen in Opas Garten ernten, die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt.

Für Kinder ist wichtig, dass sie auf bestimmte Abläufe und Gegebenheiten verlassen können. Deshalb dürfen Großeltern ihre Enkel selbstverständlich bei jedem Besuch mit einer schönen Unternehmung überraschen, aber Vorfreude erwächst vor allem daraus, zu wissen, dass man sich auf etwas sehr Schönes ganz fest verlassen kann. Lieb gewonnene gemeinsame Gewohnheiten machen die Zeit mit Oma und Opa zu einem echten Schatz.

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