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Potenzmittel jenseits des Bekannten: Entdecken Sie Alternativen für ein erfülltes Liebesleben

Potenzmittel jenseits des Bekannten: Entdecken Sie Alternativen für ein erfülltes Liebesleben

In der Welt der Potenzmittel steht die blaue Pille seit Jahrzehnten an der Spitze und hat das Leben unzähliger Männer verändert. Doch nicht jeder Kämpfer im Kampf gegen die erektile Dysfunktion möchte auf dieses bewährte Mittel zurückgreifen. Ob aus gesundheitlichen Gründen, aus persönlicher Vorliebe oder auf der Suche nach neuen Wegen – das Interesse an Viagra-Alternativen wächst. In diesem Artikel nehmen wir Sie mit auf eine spannende Entdeckungsreise in die Welt der Heilmittel gegen Erektionsstörungen.

Erektile Dysfunktion bei Senioren: Der Einsatz von Viagra zur Verbesserung der Lebensqualität

Auch wenn laut einer Studie der Universität Boston 52 Prozent aller Männer unter Potenzstörung leiden, sind Senioren die am stärksten betroffene Altersgruppe: Ab 70 Jahren beklagen 49 Prozent eine erektile Dysfunktion. Das hat damit zu tun, dass im Alter die Durchblutung und die Nervenfunktionen im Penis rückläufig sind. Viagra wird daher oft von älteren Männern eingesetzt, um ihre sexuelle Leistungsfähigkeit zu verbessern und so ihre Lebensqualität zu erhöhen.
Viagra wird etwa eine Stunde in Form von Tabletten vor dem geplanten Geschlechtsverkehr eingenommen. Der Wirkstoff Sildenafil erhöht die Durchblutung des Penis, indem es die Muskeln in den Blutgefäßen entspannt. Dadurch wird es einfacher, eine Erektion zu erreichen oder aufrechtzuerhalten. Viagra wirkt jedoch nur bei intakter Libido.

Mögliche Nachteile von Viagra

Nebenwirkungen kommen bei Viagra zwar selten vor und verschwinden in der Regel nach wenigen Stunden. Dennoch sollte man sich der Nebenwirkungen wie bei jedem Medikament bewusst sein. Zu den gängigsten Begleiterscheinungen gehören Kopfschmerzen, Schwindel oder Verdauungsstörungen. Bei schwerwiegenden Nebenwirkungen wie Schwindelgefühl oder plötzlicher Hörverlust sollte sofort ein Arzt konsultiert werden. Aber wie bereits erwähnt: Das Risiko von Nebenwirkungen ist sehr gering. Wichtig ist zu beachten, dass Viagra ein rezeptpflichtiges Medikament ist, was bedeutet, dass ein Arzt im Vorfeld bestimmt, wer für die Einnahme geeignet ist.

Überblick über Viagra-Alternativen

Neben Viagra und den Viagra-Alternativen gibt es noch zahlreiche andere Methoden und Mittel, um gegen erektile Dysfunktion vorzugehen. Einerseits gibt es Generika, die denselben Wirkstoff Sildenafil enthalten und genau wie Viagra wirken, jedoch preislich günstiger sind. Aber auch abseits der Schulmedizin gibt es beliebte Lösungen. Da wären zum Beispiel pflanzliche Heilmittel, wie beispielsweise die Gingseng-Pflanze. Aber auch bei Naturheilkunde kann es zu Nebenwirkungen kommen, weswegen man auch hier vor der Einnahme mit einem Arzt sprechen sollte.

Verschreibungspflichtige Medikamente

Der Vorteil bei der Einnahme von verschreibungspflichtigen Medikamenten zur Behandlung von Erektionsstörungen liegt natürlich darin, dass deren Wirksamkeit durch zahlreiche Studien belegt ist. Weil insbesondere Viagra seit über 20 Jahren auf dem Markt ist, existieren genaue Daten, welche die Wirksamkeit dokumentieren. Laut des Herstellers Pfizer wurde Viagra bis heute über 1,8 Milliarden Mal verkauft. 37 Millionen Männer weltweit haben die blaue Pille bereits eingenommen. Weil Viagra verschreibungspflichtig ist, ist eine Beratung und Verschreibung durch einen Arzt unerlässlich. In diesem Vorgespräch kann der Arzt sagen, ob man für die Einnahme von Viagra in Frage kommt, oder ob man aufgrund der gesundheitlichen Voraussetzungen davon absehen sollte. Diese Beratungspflicht kann ein großer Vorteil sein, auch wenn es auf den ersten Blick vielleicht anders scheint.
Natürlich ist Viagra nicht das einzige Potenzmittel auf dem Markt, auch wenn es mit Sicherheit das bekannteste ist. Doch es kann sein, dass aufgrund von möglichen Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten Viagra nicht passt oder man sonst besser auf ein anderes Potenzmittel reagiert. Die am häufigsten genutzte Viagra-Alternativen sind:

  1. Cialis (Tadalafil): Wie bei Viagra erhöht Tadalafil die Durchblutung des Penis, indem es die Muskeln in den Blutgefäßen entspannt. Tadalafil hat jedoch eine längere Wirkdauer als Viagra.
  2. Levitra (Vardenafil): Auch Vardenafil erhöht die Durchblutung des Penis, wirkt aber kürzer als Tadalafil und Viagra.
  3. Spedra (Avanafil): Avanafil zeichnet sich durch eine schnellere Wirkung und eine kürzere Halbwertszeit als Viagra aus. Avanafil kann bereits 15 Minuten nach der Einnahme wirksam sein und bis zu sechs Stunden anhalten.

Natürliche Heilmittel

Obwohl viele Männer die Wirksamkeit von Naturheilmitteln bestätigen, gibt es meist weder repräsentative oder klinische Studien, die das tun. Naturheilkunde hat auch in anderen medizinischen Bereichen eine große Anhängerschaft und das, obwohl es keine Belege dafür gibt, ob die Mittel zielführend sind oder nicht. Naturheilkunde ist nicht verschreibungspflichtig, was jedoch Nebenwirkungen und Wechselwirkungen nicht ausschließt. Deshalb sollte auch die Einnahme von Naturheilmitteln mit einem Arzt abgesprochen werden.

Zu den beliebtesten Naturheilmitteln zur Behandlung von Potenzstörungen gehören Yohimbe, L-Arginin, DHEA und Ginseng.

Yohimbe: Yohimbe ist eine afrikanische Pflanze. Der Hauptwirkstoff in Yohimbe ist Yohimbin, der als Alpha-2-Blocker wirkt und den Blutfluss zum Penis erhöhen kann.
L-Arginin: L-Arginin ist eine Aminosäure, die vom Körper verwendet wird, um Stickstoffmonoxid zu produzieren, das die Blutgefäße erweitert und den Blutfluss verbessern kann.

DHEA: Bei Dehydroepiandrosteron handelt es sich um ein Hormon, das vom Körper produziert wird und das auch als Nahrungsergänzungsmittel zur Behandlung von Potenzproblemen verwendet wird.

Ginseng: Ginseng ist eine Pflanze, die seit Jahrhunderten in der traditionellen chinesischen Medizin zur Behandlung von Potenzproblemen verwendet wird. Ginseng kann den Blutfluss verbessern und auch als Adaptogen wirken, das den Körper bei Stress unterstützt.

Bei allen genannten Naturheilmitteln sind Nebenwirkungen nicht ausgeschlossen. Bluthochdruck, Verschlechterung des Hautbilds, Haarausfall oder Kopfschmerzen sind nur einige, die auftreten können.

Rezeptfreie Nahrungsergänzungsmittel

Auch Nahrungsergänzungsmittel können im Kampf gegen Potenzprobleme erfolgreich sein. Dabei spielen natürlich der Schweregrad, Ursachen und die physischen und psychischen Voraussetzungen des Betroffenen eine Rolle. Nahrungsergänzungsmittel knüpfen an einen gesunden Lebensstil an, der für eine sexuelle Höchstleistung wichtig ist. Sie sind ohne Rezepte erhältlich und weisen in der Regel auch keinerlei Nebenwirkungen auf. Obwohl es keine verlässlichen klinischen Studien gibt, die den Erfolg von Nahrungsergänzungsmittel dokumentieren, greifen immer mehr Männer gern darauf zurück, ganz nach dem Motto “Wenn’s nicht nützt, hat’s nicht geschadet”.

Extenze, Virectin und Libido Max sind allesamt nicht verschreibungspflichtige Nahrungsergänzungsmittel, welche die männliche Potenz unterstützen können.

Extenze: Dieses Produkt enthält eine Mischung aus natürlichen Inhaltsstoffen wie Yohimbe-Extrakt, Tribulus-Terrestris-Extrakt und L-Arginin, die zur Unterstützung der sexuellen Leistungsfähigkeit und Potenz eingesetzt werden sollen.

Virectin: Dieses Produkt enthält ebenfalls eine Mischung aus natürlichen Inhaltsstoffen wie L-Arginin, Maca-Wurzel und Tribulus-Terrestris-Extrakt.

Libido Max: Auch hier setzen sich die Inhalte ähnlich wie bei den oben genannten zusammen. Ginseng, Ginkgo Biloba und L-Arginin unterstützen die sexuelle Gesundheit und Potenz.

Änderungen des Lebensstils

Ein gesunder Lebensstil hat einen großen Einfluss auf die Potenz: Weil sexuelles Standvermögen direkt mit der Durchblutung zusammenhängt, ist es wichtig, diese in Schwung zu halten. Sport und generelle körperliche Aktivitäten verbessern die Durchblutung des Körpers. Der Verzicht auf Zigaretten und Alkohol, sowie die Regulierung des Körpergewichts helfen dabei, physisch die besten Voraussetzungen für ein intaktes Sexualleben auch im Alter zu schaffen. Das bedeutet jedoch nicht, dass erektile Dysfunktion nicht auch sehr fitte Senioren mit gesundem Lifestyle treffen kann. Nichts desto trotz ist ein aktiver und gesunder Alltag der Schlüssel zu einer gesunden Potenz und allgemeinen Gesundheit.

Mit mehr Sport, gesunder Ernährung, Rauchstopp, Alkohol reduzieren und einem kontrollierten Idealgewicht hat man sich selbst in jeder Hinsicht Gutes getan. Diese Maßnahmen wirken sich auf das allgemeine Wohlbefinden und den gesundheitlichen Allgemeinzustand aus. Eine gesunde Lebensweise wirkt sich positiv auf die sexuelle Leistungsfähigkeit aus.

 

Schlussfolgerung

Es gibt unterschiedliche Massnahmen, um auch im Alter seine Potenz steigern zu können. Wenn die Libido intakt ist, sollte man in einem ersten Schritt bestimmt den Lebensstil reflektieren und diesen optimieren. Zeitgleich ist die Konsultation eines Arztes wichtig. Ein Arzt kann bestimmen, ob es sich lediglich um eine Potenzstörung oder gar um Begleiterscheinung einer anderen Krankheit handelt. Zudem kann auch nur ein Arzt ein Rezept für Potenzmittel ausstellen und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten ausschließen. Beraten Sie sich mit Ihrem Arzt und besprechen Sie mit ihm alle Optionen, auch diejenigen, die ohne Rezept zur Verfügung stehen, damit Sie schnell die Behandlung erhalten, die Sie möchten und brauchen.

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