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Schlafprobleme: Tipps für einen guten und erholsamen Schlaf

Bett mit zwei Kissen

Erholsamer Schlaf – in der heutigen Zeit wird dieser leider immer häufiger zur Seltenheit. Alles muss schnell gehen, man muss funktionieren und am besten immer sofort auf Abruf sein. Ausschlafen ist dabei zu einem Luxusgut geworden. Dabei ist schlafen für den menschlichen Organismus genauso wichtig wie essen oder trinken. Und Schlafmangel kann schwerwiegende Folgen haben: angefangen bei Müdigkeit, Schlappheit und Konzentrationsschwierigkeiten. Auf lange Sicht können Schlafprobleme sogar richtig krank machen. Wir klären mögliche Ursachen für Schlafprobleme und geben Tipps für einen besseren Schlaf.

Wieso schlafen wir schlecht?

Die optimale Schlafdauer liegt laut verschiedenen Studien zwischen sieben und neun Stunden. Doch immer mehr Menschen klagen über Einschlafstörungen und geben an, länger als eine halbe Stunde zum Einschlafen zu brauchen. Woran liegt das? Oft gibt es hierfür psychische Gründe: Stress auf der Arbeit, der Druck immer erreichbar und auf Abruf zu sein und der unterbewusste Drang auch noch nachts effizienter und schneller zu schlafen, da wir im Schlaf schließlich nichts leisten können. Die wichtige Rolle der Erholung wird dabei oft vergessen. Unser Gehirn braucht den Schlaf, um die Einflüsse und Eindrücke, die wir über den Tag gesammelt haben, zu verarbeiten. Und je besser wir schlafen, desto effizienter können wir tagsüber funktionieren. Diesen Aspekt vergessen viele heutzutage. Was können wir gegen Schlafprobleme machen?

5 Tipps für ein erholsameres Schlafen

1. Abendrituale einführen

Ein heißer Tee, Milch mit Honig oder eine halbe Stunde ein schönes Buch lesen. Ein Abendritual signalisiert dem Gehirn, dass es bald Zeit ist die Augen zu schließen. Wer dieses Ritual jeden Abend durchführt, fällt es leichter runterzukommen und sich auf einen erholsamen Schlaf einzustellen.

2. Elektrische Geräte raus! 

Zum Abendritual sollte keine Handy-, Computer- oder Fernsehzeit gehören. Das helle Licht der Bildschirme blockiert die Ausschüttung des Hormons Melatonin, welches uns beim Einschlafen hilft. Der kurze Blick auf den Laptop oder das Smartphone vor dem Schlafengehen wird oft zum Teufelskreis: Das helle Licht hindert uns daran müde zu werden und man beschäftigt sich weiterhin mit dem Handy. Viele moderne Geräte haben deshalb heutzutage einen Blaufilter, der diesen Effekt abschwächen soll. Am besten schläft es sich jedoch in völliger Dunkelheit – also weg mit den Bildschirmen, mindestens eine Stunde vor Schlafenszeit!

3. Verzicht auf schweres Essen, Alkohol oder Kaffee vor dem Schlafengehen

Wenn der Körper nachts zu viel arbeiten muss, kommt er nicht dazu, sich auf die wichtigen Prozesse zu konzentrieren. Das Resultat: Müdigkeit am nächsten Morgen. Empfohlen wird deshalb leichte Kost zum Abendessen.

4. Locker lassen

Leichter gesagt als getan. Viele Leute haben aufgrund von Büro- und Arbeitsstress Rücken- und Nackenverspannungen. Durch kleine Dehn- und Yogaübungen am Abend können diese gelockert werden und man schläft entspannter. Auch bei psychischem Stress können Yoga- oder Meditationsübungen helfen.

5. Ab an die frische Luft!

Ein Tipp, den wir unseren Kindern und Enkelkindern schon so oft gepredigt haben. Im Alltagsstress halten wir uns jedoch häufig selbst nicht daran. Dabei sind der Gang an die frische Luft sowie körperliche Betätigung wichtige Faktoren für einen erholsamen Schlaf. Allerdings sollte unmittelbar vor dem Schlafengehen kein Sport mehr getrieben werden – spätestens 1,5 Stunden vor dem Zubettgehen sollten Sie langsam runterkommen.

Wer über mehrere Wochen oder sogar Monate unter Schlafstörungen leidet und die Beschwerden von alleine nicht wieder los wird, sollte ernsthaft über einen Gang zum Arzt nachdenken. Denn mit Schlafmangel ist nicht zu spaßen. Manchmal hilft jedoch auch schon der Wechsel von kleinen Gewohnheiten. Wir hoffen, der Artikel konnte Ihnen dabei helfen. In diesem Sinne, eine erholsame Nacht …

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