Warum ist Oma oder Opa zu sein so schön?
“Nichts macht mich glücklicher als meine Enkelkinder” – viele Kommentare dieser Art stehen auf Facebook, wo sich unsere Leser sehr direkt äußern. Wir wollten es etwas genauer... weiterlesen
Enkel schützen vor Einsamkeit. Das haben Wissenschaftler vom Institut für Gesundheitsökonomie und Versorgungsforschung am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf herausgefunden. Sie haben Daten einer Studie ausgewertet. In dieser werden seit 1996 alle drei Jahre bundesweit Stichproben älterer deutscher Erwachsener zwischen 40 und 85 Jahren erhoben. In der Studie gaben 1.125 von knapp 3.900 Großeltern an, sich regelmäßig und aktiv um ein Enkelkind zu kümmern.
Die Wissenschaftler haben sich genau angeschaut, wie hoch der angegebene Einsamkeitswert bei sich kümmernden Großeltern war. Dieser lag bei 1,7 im Durchschnitt. Der durchschnittliche Wert der sozialen Isolation lag bei 1,6. Regelmäßigen Kontakt haben sie mit sechs Personen.
Schaut man sich die Werte derer an, die keine aktive Betreuungsrolle übernehmen, liegen die Durchschnittswerte höher. Der Einsamkeitswert lag bei 1,8. Regelmäßigen Kontakt haben sie nur mit vier bis fünf wichtigen Personen.
Einsamkeit ist aber keine Frage des Alters, auch das haben Studien herausgefunden. Demnach fühlen sich Menschen um die 30 und um die 60 besonders einsam. Mit 40 fühlen wir uns hingegen am geborgensten. Mit 75 Jahren ist das Gefühl der Einsamkeit dann am geringsten, nimmt dann allerdings wieder zu.
Der Weg aus der Isolation ist nicht einfach, aber trotzdem machbar. Darum stellen wir Ihnen sechs Wege aus der Einsamkeit vor:
Zudem gibt es auch die Möglichkeit, als Leihoma oder Leihopa mit Familien in Kontakt zu kommen, die dringend Unterstützung benötigen. Schauen Sie sich gern dazu unsere Themen dazu an – hier finden Sie auch den Verweis zu unseren Partnern.