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Gesundheitsstudie: Mutter hat ein Leben lang positiven Einfluss

Mutter und Sohn innig beeinander

Auch wenn die Kinder aus dem Haus sind, beeinflussen die Eltern die Gesundheit ihres Nachwuchsen auch weiterhin. Das hat eine Gesundheitsstudie ergeben. Allerdings beeinflussen Mutter und Vater die Kinder nicht ähnlich in ihrer Gesundheit, sondern nahezu entgegengesetzt. Während die Mutter einen positiven Einfluss auf die Gesundheit ihrer Kinder hat, ist es beim Vater eher umgekehrt. Was genau diese Gesundheitsstudie besagt, stellen wir in diesem Beitrag vor.

Es wurden nur insgesamt 45 verheiratete Paare für diese US-Gesundheitsstudie untersucht. Dennoch kam man zu dem Ergebnis, dass die Eltern die Gesundheit der erwachsenen Kinder beeinflussen. Allerdings ist der Einfluss komplett gegensätzlich. Die Forscher der Gesundheitsstudie der Ohio State University untersuchten insgesamt 90 Erwachsene, die im Alter von 40 bis 60 Jahren waren. Auch wenn die Studie nur mit sehr wenigen Probanden durchgeführt wurde, sind die Ergebnisse spannend. Denn wie es scheint haben die Eltern bei einem Drittel der Befragten noch immer einen erheblichen Einfluss auf die Kinder.

Konkret wird dieser Einfluss beim Thema Krankheit. Man stellte fest, dass Mutter den Kinder bei Krankheit helfen und wenn nötig zur Stelle sind, wenn sie gebraucht werden. Das heißt, dass sich Mütter auch um das Wohlergehen ihrer Kinder kümmern, selbst wenn diese bereits erwachsen sind. Allerdings zeigt sich in der Gesundheitsstudie auch, dass das nur für die leiblichen Kinder gelte. Das heißt, dass sich Schwiegermutter immer nur um das direkte Kind kümmern, nicht unbedingt mehr um das angeheiratete. Es ist also davon auszugehen, dass Mütter ein Leben lang die Gesundheit ihrer Kinder im Blick halten und sie dabei unterstützen, möglichst rasch gesund zu werden.

Die Studie hat auch gezeigt, dass Väter und Schwiegerväter hingegen keinen guten Einfluss auf die Gesundheit der Kinder haben. Warum Väter einen weniger guten Einfluss haben, wird leider nicht genauer erläutert. Da Männer aber deutlich häufiger Alkohol und andere Drogen konsumieren, haben sie somit ein deutlich erhöhtes Risiko, diese ungesunde Lebensweise an ihre Nachkommen weiterzugeben. Möglich ist auch, dass Männer deswegen einen negativen Einfluss haben, weil sie bei Beschwerden seltener zum Arzt gehen als Frauen.

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